Wien hat seine Attraktivität für Firmenansiedlungen erneut unter Beweis gestellt. Der internationale Kunststoffhersteller Borealis verlegt seine Zentrale im Juni und Juli 2006 von Kopenhagen nach Wien. Als Standort hat der führende Anbieter von innovativen, hochwertigen Kunststoffen den IZD Tower in der Wagramer Straße gewählt.
Für das Jahr 2005 liegen noch keine zusammenfassenden Daten vor, aber im Jahr 2004 konnten laut www.wieninternational.at 54 neue ausländische Unternehmen dafür gewonnen werden, sich in Wien anzusiedeln.
Von dem positiven Trend profitiert im Fall Borealis aber auch Linz, das zum Zentrum der internationalen Forschungstätigkeit der Borealis-Gruppe ausgebaut wird — in Kooperation mit dem Land Oberösterreich und oberösterreichischen Forschungseinrichtungen.
Borealis wird in den kommenden fünf Jahren die Zahl der Mitarbeiter im Linzer „Innovation Centre“ um rund 80 Personen erhöhen und 25-30 Millionen Euro in den Ausbau der Infrastruktur investieren. Das Land Oberösterreich wird seinerseits bis 2011 rund 18,7 Millionen Euro in eine Reihe von Infrastrukturmaßnahmen zur Internationalisierung der JKU und zum Ausbau der internationalen Forschungskapazitäten Oberösterreichs einbringen.
Borealis CEO John Taylor sagte zu den geplanten Entwicklungen: „Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Österreich, mit denen wir Linz zu einem äußerst erfolgreichen Zentrum unserer internationalen Forschungsaktivitäten zum langfristigen Nutzen der Kunststoffindustrie ausbauen wollen.“
(April 2006.)