brainpower austria in den Medien
Wiener Zeitung
„Im Einsatz um die besten Köpfe“, Artikel von Wolfgang Renner
24. Oktober 2009
„Aus brain drain wird brain circulation“ schreibt Wolfgang Renner in seinem Artikel und spricht dabei von rund 600 österreichischen ForscherInnen, die in den letzten Jahren Nordamerika wieder verlassen haben, „viele davon Richtung Österreich“. brainpower austria „hält zahlreiche Maßnahmen bereit“, um international mobile ForscherInnen zu unterstützen, wie zum Beispiel die „einzigartigen“ Grants. Als Ergebnis einer kürzlich abgeschlossenen Programmevaluierung, die dem Programm brainpower austria „ein positives Zeugnis ausstellt“, werden von den befragten ForscherInnen neben den Grants vor allem die Jobbörse und die Austrian Science Talks in den USA sehr geschätzt. Ebenfalls „bemerkenswert“ sei, dass sich die Sicht auf Österreichs Forschung für viele Befragte verbessert habe. Neben bewährten Maßnahmen baut brainpower austria auch auf neue Themen, wie dem speziellen Mentoring-Programm, gemeinsam mit dem Verein ASCINA, oder Maßnahmen zur Förderung von Dual Careers, um Forscherpaaren „einen gemeinsamen Karriereweg zu ermöglichen“.
Der Standard (Forschung Spezial)
„Kulturwechsel beim Ringen um gute Köpfe“, Artikel von Alexandra Riegler
07. Oktober 2009
Rund 100 österreichische WissenschaftlerInnen trafen sich am 3. Oktober in New Orleans zum insgesamt sechsten Austrian Science Talk. Das von brainpower austria jährlich veranstaltete Treffen „soll die Vernetzung unter den Wissenschaftern fördern und die Verbindung zu Österreich aufrechterhalten“. Neben Themen wie dem neuen Uni-Kollektivvertrag und einer Leistungsbeurteilung neuer Verträge wurde auch die Bedeutung von Doppelkarrieren angesprochen. Friedrich Faulhammer, Generalsekretär im Wissenschaftsministerium, stellte bei diesem Thema einen „gewissen Kulturwechsel“ an den heimischen Universitäten fest. Früher sei das Thema „’völlig verpönt’“ gewesen, heute stehe man dem offener gegenüber. Der Verein Ascina stellte in New Orleans „die ersten vier Paare ihres neu eingeführten Mentoring-Programms vor“. Drei der vier Mentoring-Paare sind geografisch weit voneinander getrennt und werden von brainpower austria finanziell unterstützt.
Die Presse
„Brain Circulation“, Artikel von Monika Kriwan
30. Mai 2009
„’Humanpotenzial wird zusehends wichtiger, deshalb bemühen wir uns hier gezielt, Perspektiven zu eröffnen’“ so Theresia Vogel-Lahner, Bereichsleiterin für Strukturprogramme in der FFG. Konkret spricht sie damit die „Expertengruppe zur Erschließung und Förderung von Humanpotenzial in F&E“ an, wie die Programme brainpower austria, FEMtech oder die Initiative „Generation Innovation“. Auf der „brainpower-austria-Plattform“ könne man sich auf einen Klick mit der F&E-Jobbörse ein gutes Bild vom heimischen F&E-Arbeitsmarkt machen. Die rund 300 Neuregistrierungen seit Jahresbeginn zeigen auch, dass hier Bedarf besteht. Mit seiner internationalen Ausrichtung soll sich mit brainpower austria aus dem ursprünglichen Brain Drain in eine Brain Circulation entwickeln. Die Mobilität und Internationalität Hochqualifizierter sprechen auch weitere ExpertInnen, wie Josef Penninger (IMBA) oder Heidemarie Hurtl (IMP) an. „’Forscher sind flexibel und gehen dorthin, wo sie die besten Bedingungen vorfinden’“ weiß Penninger aus eigener Erfahrung. Ein weiterer Aspekt für internationale Erfahrung ist Vernetzung. Hannes Stockinger von der Medizinischen Universität Wien betont, dass es in der Spitzenforschung unbedingt internationale Netzwerke brauche. Und diese seien gleichzeitig auch ein Wettbewerbsvorteil in der Nachwuchsförderung.