Österreich hat ein neues Forschungszentrum, das im Technologiepark Villach ansässig ist und im Juni feierlich eröffnet wurde.
Die Unternehmen Infineon, Magna, EPCOS und Flextronics werden hier gemeinsam mit den Technischen Universitäten Wien und Graz, der Montanuniversität Leoben und der Universität Klagenfurt an zukünftigen Elektronikkomponenten für die Fahrzeugindustrie forschen.
Gehen Hand in Hand: Forschung und Industrie
Prof. Herbert Grünbacher, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums für Automobil- und Industrieelektronik (kurz KAI genannt), sagte bei der Eröffnung:
„Durch die konzentrierte Kooperation von wichtigen Unternehmen und international renommierten ForscherInnen wird bei KAI in ausgewählten Technologiebereichen Spitzenforschung geleistet, um diese rasch in industrielle Prozesse zu übernehmen und somit die Wettbewerbsposition Österreichs in diesem industriellen Kernbereich zu verstärken.“
Fokus liegt auf extremen Belastungen
Den Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit setzt KAI im Bereich der Hochtemperaturelektronik, vor allem um die Hitze- und Kälteanfälligkeit von elektronischen Bauteilen im Auto zu reduzieren.
Die Arbeiten an vier Forschungsmodulen wurden bereits aufgenommen, derzeit arbeiten sechs DissertantInnen und drei DiplomandInnen in einer Gruppe von 15 MitarbeiterInnen in Villach.
(Juli 2006.)