„Insgesamt haben wir an unseren Standorten in Europa, Kanada, den USA, Südamerika, Mexiko, Asien und Südafrika rund 84.000 Mitarbeiter“, erzählt Stefan Oschkera, Entwicklungsleiter der Luft- und Raumfahrtsparte von Magna Steyr. Das Unternehmen ist mit seinen insgesamt 64 Entwicklungs- und 228 Produktionsstandorten ein weltweit führender, markenunabhängiger Entwicklungs- und Fertigungspartner der Automobilindustrie.
Die Sparte Space Technology ist mit ihren derzeit knapp 80 MitarbeiterInnen in Graz angesiedelt. „Aufgrund der speziellen Anforderungen im Luft- und Raumfahrtbereich nehmen wir seit jeher eine Sonderstellung im Konzern ein“, sagt Oschkera. „Ehemals Teil von Steyr-Daimler-Puch und nun eingebettet in die Magna-Steyr-Unternehmensstruktur, wurde der Standort in den letzten Jahren innerhalb des Konzerns stark aufgewertet. Unser Auftrag lautet, ein führendes Forschungs- und Entwicklungszentrum für neue Technologien zu werden und Luft- und Raumfahrt-Know-How in die Automobiltechnik einfließen zu lassen. Dies hat natürlich auch strukturelle Auswirkungen auf die Entwicklungsabteilung: Wir suchen neue Mitarbeiter mit Erfahrung, die mit uns Lösungen für außergewöhnliche Problemstellungen erarbeiten.“
Gesucht: TechnikerInnen mit geschärftem Blick über den Tellerrand hinaus
Die Magna-Steyr-Weltraumtechnik ist in vier Business Units gegliedert: (1) Space, (2) Aeronautics, (3) Automotive und (4) R&D. Der erste Bereich beschäftigt sich mit den Arbeitsgebieten „Launcher“ und „Satellite“. Zum Thema Luftfahrttechnik gehören die Felder „Engines“ und „Aeroplane Components and Subsystems“, für die eine Kooperation mit großen Triebwerksherstellern auf Risk-Sharing-Basis angestrebt wird. Der dritte Arbeitsbereich ist auf Flüssigwasserstoff-Anwendungen und alternative Antriebskonzepte ausgerichtet. Und unter dem Schlagwort „Forschung & Entwicklung“ wird unter anderem Produktforschung betrieben. Technologieschwerpunkt des Business Units „R&D“ ist aber Slush-Hydrogen, das als Treibstoffalternative für Transportsysteme der Zukunft gilt.
Oschkera, der auch an der TU Graz unterrichtet, bezeichnet sich selbst als „Systemtechniker“, und solche BewerberInnen sucht er auch. „Unter diesem Begriff verstehen wir Entwickler, die stets die komplexen Zusammenhänge einer Systementwicklung verstehen und darauf achten, dass das ganze System funktioniert. Unsere Ingenieure sind zumeist für ein ganzes Produkt oder ein Subsystem verantwortlich, begleiten es durch den gesamten Entwicklungszyklus und tragen somit ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Systemtechniker sind Ansprechpartner für alle technischen Belange, von der Entwicklung über die Fertigung bis hin zu Tests am Produkt, sei es nun extern zum Kunden oder intern zur Fertigung, Qualitätssicherung oder Projektleitung. Nachdem die unterschiedlichen Projekte im Engineering zusammenlaufen, können und müssen Entwickler an immer wieder unterschiedlichen Problemstellungen arbeiten. Unsere Mitarbeiter sind also diejenigen, die Synergien erst ermöglichen. Voraussetzungen dazu sind die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand zu blicken, den Blick für das Ganze als einen Vorteil zu erkennen und nicht zuletzt die Bereitschaft, ständig dazuzulernen.“
Konkret: sechs Stellen zu vergeben
Für den Bereich Engineering sucht die Magna Steyr Space Technology derzeit drei neue MitarbeiterInnen – für die Schwerpunkte Berechnung, Konstruktion sowie Assembly Integration and Tests (AIT).
Im Bereich Projektleitung sind darüber hinaus drei Stellen offen. In beiden Fällen bringen KandidatInnen idealerweise Erfahrungen in Luft- und Raumfahrt mit.
Get in touch
brainpower-austria-JobsucherInnen, die sich für eine dieser Stellen – oder für Magna Steyr an sich – interessieren, können mit Stefan Oschkera Kontakt aufnehmen. Das Unternehmen fördert die wissenschaftlichen Aktivitäten seiner MitarbeiterInnen, indem es das Erstellen und Veröffentlichen von Artikeln unterstützt und die Teilnahme an relevanten Kongressen ermöglicht.
(Februar 2007.)