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Dr. Roland Gamsjäger
University of Sydney (Australien)
PostDoc, School of Molecular and Microbial Biosciences
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Internationale Erfahrung - Das Plus im Lebenslauf?
"Sicher in den meisten Fällen wahr. In der Wissenschaftslandschaft meiner Meinung nach auf jeden Fall richtig und gut, da Forschung (zumindest im Bereich der Biowissenschaften) heute globalisiert und definitiv nicht auf Deutsch stattfindet. Da haben auch gelegentliche Auslandsaufenthalte (z.B. im Rahmen von Konferenzen) meiner Meinung nach nicht denselben positiven Effekt als ein längerer Auslandsaufenthalt."
Roland Gamsjäger studierte Wirtschaftsingenieurwesen-Technische Chemie an der Universität Linz, bevor er 2001 sein Doktoratsstudium in Biophysik begann. Während des Studiums war er für IASTE tätig, einer Organisation zur Förderung des internationalen Austausches von Technikstudenten zum Zwecke der Absolvierung von Praktika in internationalen Firmen und Universitäten. Er war selbst zweimal im Ausland, in Kasachstan und Argentinien. Roland Gamsjäger schloss sein Doktoratsstudium, für das er ein DOC Stipendium der österreichischen Akademie der Wissenschaften erhielt, 2004 ab und ging mit einem Erwin Schrödinger Stipendium nach Australien. An der Universität von Sydney forscht er momentan an Biomolekülen, die die richtige „Ablesung“ der DNA, der Erbsubstanz, gewährleisten. Neben seinen Forschungstätigkeiten, die in zahlreichen Publikationen und internationalen Vorträgen mündeten, war und ist Roland Gamsjäger als Betreuer von Diplom- und Doktoratsstudenten in Österreich und Australien tätig.
Erfahren Sie mehr über Herrn Dr. Gamsjäger in unserer Portraitserie!
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Univ.-Doz. DI Dr. Georg Haberhauer, MBA
Austrian Research Centers GmbH - ARC, Mitglied der Geschäftsleitung
Geschäftsbereichsleiter Health Technologies
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Internationale Erfahrung - Das Plus im Lebenslauf?
"Ja – wenn die Planung stimmt!’
Die Austrian Research Centers sind Österreichs grösste ausseruniversitäre Forschungseinrichtung. Unsere ForscherInnen arbeiten Tag für Tag daran, neue Lösungswege zu finden, die Wirtschaft und Gesellschaft einfordern.
Die Ausbildung und Qualifikation unserer MitarbeiterInnen ist unsere größte Ressource - internationale Erfahrung ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Wir suchen Persönlichkeiten mit internationalem Background, und senden unsere MitarbeiterInnen zu Forschungsaufenthalten zu den weltweit Besten ihres Faches. Ich bin der Überzeugung, dass die Auswahl der Forschungstätte dabei entscheidend ist für den Erfolg. Wir sehen es als unsere Pflicht an, die Qualität unserer Forschung durch bestausgebildete WissenschafterInnen hoch zu halten. Denn unsere Innovationen gestalten die Zukunft vieler Menschen mit. Natürlich sind derartige Auslandsaufenthalte auch ein Plus im Lebenslauf der MitarbeiterIn und wirken sich positiv auf die Karriere der Einzelnen aus."
Nach Studium der Technischen Chemie an der TU – Wien absolvierte Georg Haberhauer seine Dissertation an der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt/Main. Danach arbeitete er von 1995 bis 2002 als Projektleiter und Gruppenleiter beim Österreichischen Forschungszentrum Seibersdorf. In diese Zeit fallen auch eine Reihe von Forschungsaufenthalten an Universitäten in Italien und USA. 2002 folgte die Habilitation für das Fach Analytische Chemie an der TU-Wien und er wechselte 2003 als Manager zu Baxter. 2004 übernahm Georg Haberhauer die Leitung des Bereiches Biogenetics bei ARC Seibersdorf research GmbH. 2005 schloss er sein Master of Business Administration (MBA) Studium bei der Webster University in Wien ab. Seit Mitte 2006 ist Georg Haberhauer Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Geschäftsbereiches Health Technologies der Austrian Research Centers GmbH – ARC.
Georg Haberhauer ist Author oder Co-Autor von mehr als 70 Publikationen in internationalen wissenschaftlichen Journalen.
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Dr. Arno Rettenbacher
Clemson University (USA)
Senior Scientist, Advances Material Research Laboratory
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Internationale Erfahrung - Das Plus im Lebenslauf?
"Nicht fuer jeden! Einen Arbeitsaufenthalt im Ausland einzig und allein als unabdingbaren Karriere-Schub zu verstehen, halte ich für fatal. Man muss selbst davon überzeugt sein, dass es einen sowohl in der Persönlichkeitsentwicklung als auch in der weiteren beruflichen Laufbahn weiterbringen wird. Nur dann wird man von einem Auslandsaufenthalt am Ende auch wirklich profitieren können, und das nicht nur am Papier.“
Dr. Arno Rettenbacher wurde 1968 in Innsbruck geboren und studierte von 1987 - 1996 Chemie und Physik an der LFU Innsbruck. 2001 schloss er seine Doktorarbeit am Institut für Organische Chemie ab, wo er von 1998 bis 2001 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. In der Zeit von 2001 bis 2003 war Rettenbacher als Wissenschaftlicher Assistent an diesem Institut beschäftigt. 2004 ging er für ein Postdoc Jahr an die Clemson University, South Carolina, USA, und erwarb dort profundes Wissen auf dem Gebiet der Nanotechnologie. Die Arbeit auf diesem Gebiet brachten Rettenbacher neben mehreren Publikationen bereits 2 Patente und 3 Auszeichnungen ein. 2005 ereilte ihn ein Ruf als Senior Scientist an die Advanced Research Laboratories, ein 2004 neu errichteter interdisziplinärer Forschungspark des Staates South Carolina, USA. Rettenbacher leitet dort seit nunmehr 2 Jahren ein internationales Forscherteam aus Chemikern und Physikern, das sich mit der Entwicklung von markttauglichen Polymermembranen und deren Anwendbarkeit in Wasserstoff-Brennstoffzellen beschäftigt, ein ehrgeiziges Projekt das von der US-Regierung stark gefördert und in enger Kooperation mit der US Automobilindustrie vorangetrieben wird.
Erfahren Sie mehr über Herrn Dr. Rettenbacher in unserer Portraitserie!
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DI Eva-Maria Rumpfhuber
University of Texas/University for Oklahoma (USA)
PhD-Candidate, Dept. of Geological Sciences
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Internationale Erfahrung - Das Plus im Lebenslauf?
"Internationale Erfahrung ist auf alle Fälle ein Plus im Lebenslauf, doch gleichzeitig ist auch klar, dass dieser Weg nicht für jeden geeignet ist. Letztendlich liegt das Hauptaugenmerk auf Erfahrung im Allgemeinen, und der Entschluss, eine geraume Zeit im Ausland zu verbringen, stellt eine Form von
Erfahrung dar. "
DI Eva-Maria Rumpfhuber ist in Wels (OÖ) geboren und aufgewachsen. Nach dem Abschluss der Matura im BRG Wels, Wallererstrasse begann sie 1996 das Studium "Geodäsie und Geophysik" an der Technischen Universität Wien. Nach Ihrem Abschluss im Februar 2002 arbeitete Sie als wissenschaftliche
Mitarbeiterin an der Abteilung Geophysik, wo Sie im Rahmen eines internationalen geophysikalischen Projektes tätig war. Sie folgte einer Einladung Ihres derzeitigen Dissertationsbetreuers Dr. G. Randy Keller und begann das Doktoratsstudium in Geophysik an der "University of Texas at El Paso" (USA) im August 2003. Sie beschreibt ihr Dasein als Dissertantin als sehr spannend und schätzt besonders die dadurch gewonnene Erfahrung. Neben dem Abschluss zweier Sommerpraktika in der Industrie, führte sie der Weg im August 2006 an die "University of Oklahoma", wo sie Anfang nächsten Jahres ihre Doktorarbeit abschließen wird.
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Dr. Gundi Wentner
Wentner-Havranek/Deloitte
Geschäftsführende Gesellschafterin
Suche & Auswahl von Führungskräften und ExpertInnen |
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Internationale Erfahrung - Das Plus im Lebenslauf?
"Wissenschaftliche Institutionen ebenso wie forschungs-intensive Industrien rekrutieren weltweit. Sie konkurrieren im Wettbewerb um die talentiertesten MitarbeiterInnen ebenso wie sich diese in einem internationalen Wettbewerb um die besten Jobs befinden."
1992 gründete sie gemeinsam mit Mag. Christian Havranek das Unternehmen Wentner-Havranek, Institut für Unternehmensberatung, das sie als geschäftsführende Gesellschafterin leitet.
Seit Juli 2002 ist sie Partner von Deloitte & Touche Austria.
Spezialgebiete:
• Suche und Auswahl von Führungskräften und Spezialisten
• Betriebsberatung zu Aufgabenstellungen der Personalwirtschaft
Ausbildung:
• Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien
• Postgraduate Studium an der Johns Hopkins University, Bologna, International Relations
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