Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH)

Karrieremöglichkeiten für SoftwareentwicklerInnen

Das Software Competence Center Hagenberg (SCCH), gegründet im Juli 1999 im Rahmen des K plus-Kompetenzzentren Programms, ist mit rund 70 MitarbeiterInnen heute eines der größten unabhängigen Forschungszentren in Österreich im Bereich Softwareentwicklung.
 
Das SCCH setzt in seinem Portfolio auf die drei Schlüsselthemen der IT-Branche „Software Engineering and Technology“, „Database Technology“ und „Knowledge-Based Technology“. Eine Stärke des Software Competence Center Hagenberg ist auch die internationale Vernetzung. „Neben unserem internen, internationalen Umfeld gibt es derzeit Kooperationen mit mehr als 15 Forschungseinrichtungen aus Österreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Tschechien und den USA“, erklärt Klaus Pirklbauer, Geschäftsführer des Software Competence Center Hagenberg GmbH. Diese Internationalität trägt maßgeblich zur wissenschaftlichen Entwicklung des SCCH bei und ermöglicht innovative Softwarelösungen auf höchstem Niveau.
 
Aktuelle Jobs bei SCCH

Eine Besonderheit des Software Competence Center Hagenberg ist die Kombination von Wissenschaft und Wirtschaft. „Dies gilt auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, betont Klaus Pirklbauer. „Wir sind auf der Suche nach Forscherinnen und Forschern, die sich sowohl auf wissenschaftlicher Basis etablieren (mit Publikationen, Teilnahme an Konferenzen usw.) aber auch ihr Know-how in industrienahen F&E-Projekten voll einbringen.“
Für den Bereich „Knowledge-Based Technology“ werden derzeit zwei wissenschaftliche MitarbeiterInnen gesucht. „Wir suchen erfahrene ExpertInnen im Bereich der datenbasierten Modellbildung in der Forschung und Entwicklung von Data Mining-Anwendungen. Ebenso suchen wir aktuell jemanden für unser Computer Vision-Team.“
 
Im Bereich „Software Engineering and Technology“ ist eine Stelle für die Kernkompetenz Process and Quality Engineering offen. Dazu Klaus Pirklbauer: „In diesem Schwerpunkt beschäftigen wir uns mit der Entwicklung und Anwendung von Methoden zur Steigerung der Produkt- und Prozessqualität in den Bereichen Software Engineering und Industrial Engineering.“
 
BewerberInnen, die sich für die freien Stellen interessieren, finden aktuelle Ausschreibungen in der brainpower-austria-Jobbörse oder können sich direkt an Klaus Pirklbauer wenden.
 
Das SCCH bietet ein innovatives Arbeitsumfeld und spricht damit auch internationale ForscherInnen an. „Wir interessieren uns sehr für Bewerbungen von ambitionierten und exzellenten ausländischen StudentInnen und ForscherInnen“, verrät Pirklbauer. Ein besonderes Augenmerk wird auf Bewerberinnen gelegt, da im technischen Umfeld die Frauenquote der demografischen Verteilung immer noch hinterher hinkt. Auch zeitlich beschränkte Forschungsaufenhalte (ab einem halben Jahr) von internationalen WissenschaftlerInnen sind am SCCH möglich. Für seine MitarbeiterInnen bietet das Software Competence Center Hagenberg auch ein Mentoringprogramm und die Möglichkeit zur Promotion, im Rahmen eines eigenen PhD-Support-Programms. 
 
SCCH & brainpower austria

brainpower austria und das SCCH arbeiten bereits seit 2004 erfolgreich zusammen. Das Software Competence Center Hagenberg tritt immer wieder aktiv als Jobanbieter auf der brainpower-austria-Jobbörse auf. Dazu Klaus Pirklbauer: „Auf brainpower austria sind wir durch direkten Kontakt zu einem Mitarbeiter des Programms aufmerksam geworden. Die persönliche Betreuung und die unkomplizierte Abwicklung der gemeinsamen Aktionen schätzen wir sehr. Seit etlichen Jahren, man kann sogar sagen, seit dessen Beginn, nützen wir dieses Portal, um dadurch mit interessierten ForscherInnen in Kontakt zu treten, die wir über andere Wege nicht erreichen würden.“ Pirklbauer spricht speziell die Möglichkeiten der Jobbörse und der Grants an: „Wenn das Portal am Anfang auch etwas kompliziert zu bedienen war, hat die Abwicklung, insbesondere auch die der Interview-Grants, immer einfach und problemlos funktioniert. Die letzte Umgestaltung des Portals hat jetzt auch die Bedienung wesentlich vereinfacht.“
Zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber konnten bereits die Serviceleistungen von brainpower austria nutzen. „Von den 12 BewerberInnen, die einen Interview-Grant bekommen haben, sind 6 bei uns angestellt worden. Insbesondere das Interview-Grant-System hat uns ermöglicht, Forscherinnen und Forscher aus einem größeren Umkreis ohne großes finanzielles Risiko zu Bewerbungsgesprächen einzuladen. Unter anderem durch die vorherige, intensive Analyse der Unterlagen konnte die hohe Erfolgsquote erreicht werden. In Zukunft möchten wir auch die anderen Angebote von brainpower austria noch intensiver nutzen.“

(Juni 2007)

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