Die PROFACTOR Gruppe

Innerhalb von 10 Jahren hat sich das 1995 gegründete oberösterreichische Unternehmen Profactor zu Österreichs führender Unternehmensgruppe in der angewandten Produktionsforschung entwickelt. In Zahlen ausgedrückt bedeutet das die Abwicklung von mehr als 60 EU-Projekten und 400 Projekten für die Industrie. „Anfangs waren es 4 wissenschaftliche Mitarbeiter, heute sind es bereits mehr als 100“, fasst Elfriede Stumptner, HR-Managerin bei Profactor, die Personalentwicklung zusammen. Mit innovativen Technologien und Lösungen für produzierende Betriebe positioniert sich das Unternehmen erfolgreich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und verschreibt sich in seiner Vision speziell dem Grundsatz der Interdisziplinarität.
Forschung im Bereich Produktionstechnologien
Profactor setzt auf 7 Forschungsbereiche, im März diesen Jahres übernahm man zusätzlich noch das Geschäftsfeld MPE (Mechatronische Automatisierungssysteme/ Materials Processing Equipment) von den Austrian Research Centers. Im Rahmen seines F&E-Portfolios entwickelt das Unternehmen Lösungen im Bereich Präzisions- und Mikromontage, industrielle Bildverarbeitung, Mechatronische Systeme & Komponenten oder Medizinrobotik, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Darüber hinaus kann man auf langjähriges Know-how in der Erforschung und Entwicklung alternativer Energiesysteme, in der Prozessentwicklung für funktionelle Oberflächen und Herstellung von Mikro- und Nanostrukturen zurückblicken.
Forschung passiert nicht nur interdisziplinär, sondern auch in regem Austausch mit anderen Institutionen, wie z.B. der Johannes Kepler Universität Linz, TU Wien, TU Graz, TU Leuven oder der TU München. „Intensive Kontakte zu nationalen und internationalen Universitäten und Forschungseinrichtungen sind ein wichtiger Bestandteil der Forschungsleistungen“, erzählt Elfriede Stumptner. Forschungsleistungen von rund 35 Millionen Euro verschaffen heimischen Betrieben auf diese Weise Zugang zu technologischem Know-how mit ungleicher Mehrwertfunktion.
Jobchancen & aktuelle Ausschreibungen
Die Interdisziplinarität bei Profactor spiegelt sich natürlich auch in den MitarbeiterInnen wider. Vom wissenschaftlichen Background her finden sich PhysikerInnen, ChemikerInnen, MathematikerInnen, VerfahrenstechnikerInnen, MaschinenbauerInnen, MechatronikerInnen, ElektrotechnikerInnen oder BiotechnologInnen auf der Gehaltsliste.
Profactor ist weiter auf Wachstumskurs und sucht laufend „innovative Fortschrittsgeister“ für die wissenschaftlichen Fachbereiche, z.B. aktuell:
- MechatronikerIn: Fachbereich Smarte und Adaptive Strukturen, Standort Steyr
- AutomatisierungstechnikerIn: Prozess Design und Automatisierung, Standort Seibersdorf
- ElektrotechnikerIn oder MechatronikerIn: Industrielle Bildverarbeitung, Standort Seibersdorf
-
SW-EntwicklerIn für Simulationsgestützte Planung und Optimierung und für Intelligente SW-Systeme in Steyr,
- VerfahrenstechnikerIn für den Bereich Lebenszyklusanalyse in Steyr und für Bereich Prozessdesign und Automation in Seibersdorf
„Wir rekrutieren international und setzen in Zukunft auch verstärkt auf internationale ForscherInnen. Zurzeit ist der Anteil an ausländischen WissenschaftlerInnen noch relativ gering“, so Elfriede Stumptner zur momentanen Zusammensetzung der Gruppen.
Der Faktor Mensch
Profactor legt großen Wert auf den Faktor Humanpotenzial. „Wir wissen, dass der Beitrag jedes Einzelnen wesentlich für die Entwicklung von Profactor ist. Wir müssen unseren Mitarbeitern den Freiraum bieten, Neues mit Freude und Engagement auszuprobieren und legen höchsten Wert auf Spaß, Kreativität und Eigeninitiative“, erklärt die HR-Managerin. Diese Philosophie und die daraus resultierenden Erfolge brachte dem Unternehmen auch die Auszeichnung „attraktivster Arbeitgeber Österreichs 2007“ ein, ein Preis, der in Summe an 25 Unternehmen in Österreich ging.
Mit einem eigenen Mentoring-Programm wird auch die Gleichstellung zwischen Mann und Frau aktiv gelebt. So fungiert beispielsweise Andrea Möslinger, Geschäftsführerin von Profactor, als Mentorin. Elfriede Stumptner nimmt als Mentee selbst am Programm teil und meint: „Für mich ist die Teilnahme am Cross-Mentoring-Programm eine viel versprechende Chance, meine persönliche und berufliche Entwicklung zu forcieren.“ Eine eigens im Vorjahr gegründete Akademie sorgt für kontinuierliche Weiterbildung für die MitarbeiterInnen und mit Initiativen wie dem „Power Girls Day“ und Kooperationen mit der „SchlauFuchsAkademie“ wird versucht, die Neugier an Naturwissenschaften und Technik bei Kindern, speziell Mädchen, zu wecken.
Aktuelle Stellenangebote finden Sie in der
brainpower-austria-Jobbörse oder auf der Website des Unternehmens unter
http://www.profactor.at. Interessierte BewerberInnen können sich per Email direkt an
personal@profactor.at wenden.
(Dezember 2007)