Infineon Austria – Die Welt trifft sich in Österreich
Gastkommentar von Mag. Monika Kircher-Kohl, Chief Executive Officer (CEO) der Infineon Technologies Austria AG
Die Infineon Technologies Austria AG entwickelt und produziert Halbleiter- und Systemlösungen für unterschiedliche Bereiche wie Kommunikation, Automotive und Sicherheit. Der Halbleitermarkt ist sehr dynamisch und durch seinen hohen Internationalisierungsgrad geprägt. Neben dem Headquarter Infineon Technologies AG mit Sitz in München und den österreichischen Standorten in Villach, Klagenfurt, Graz, Linz und Wien gibt es weitere Werke auf vier Kontinenten und einen weltweiten Absatzmarkt.
Infineon ist weltweit bestrebt, die besten Leistungen zu erbringen und das lässt sich nur mit den besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreichen. Ein globales Unternehmen muss also in jeder Hinsicht global agieren – so auch im Bereich Human Resources. Bei Infineon Technologies Austria AG arbeiten derzeit rund 2.900 Menschen, davon etwa 1.000 im Bereich von Forschung und Entwicklung. Und: Diese MitarbeiterInnen kommen aus nicht weniger als 42 verschiedenen Ländern.
Das ist auch ein Schlüssel des Erfolgs von Infineon Technologies Austria AG. Wir verstehen uns nicht nur im Bereich des Absatzes als globales Unternehmen, sondern auch, was die Aufnahme neuer MitarbeiterInnen betrifft. Und wir befinden uns dabei in einem Wettbewerb um die besten ExpertInnen. Bekanntlich gibt es in Europa nicht genügend gut ausgebildete TechnikerInnen, so dass es für die forschungsintensive Industrie zur Schlüsselfrage wird, die Besten an sich zu ziehen und zu binden.
Wir tun das in zweifacher Weise. Auf der einen Seite suchen wir nach ExpertInnen auf allen Kontinenten und zum anderen investieren wir bewusst und gezielt in die Weiterbildung und Förderung junger Talente, weil der internationale Wettbewerb in unserem forschungsintensiven Bereich über die Qualität der ExpertInnen entschieden wird. Offenes, weltweites Recruitment und Förderung junger Menschen sind also Investitionen in die ökonomische Sicherung des Standorts.
Unter anderem beschäftigt Infineon Technologies Austria AG jährlich bis zu 400 FerialpraktikantInnen, SchülerInnen und StudentInnen. Spezielle Förderprogramme und das Prinzip der Job-Rotation garantieren insbesondere jungen MitarbeiterInnen einen fundierten Berufseinstieg. Die Kooperationen mit den berufsbildenden Schulen, Universitäten und Fachhochschulen Österreichs sind intensiv: Jährlich sammeln etwa 50 DiplomandInnen und DissertantInnen bei Infineon Technologies Austria ihre erste Industrie-Erfahrung.
Infineon setzt aber auch zahlreiche Schwerpunkte, um junge Menschen für die Technik zu begeistern. So werden Förder-Programme mit Technik-Schwerpunkt bereits in Kindergärten und Volksschulen umgesetzt.
Bereits dreimal hat Infineon ein hochkarätiges Auslandsstipendium an Studierende vergeben, die nach Beendigung dieses Studienjahrs an einem Institut ihrer Wahl auch ein Praktikum bei Infineon absolvieren. Im April 2008 bringt Infineon gemeinsam mit der Fachhochschule Kärnten das in den USA und weiteren Ländern bereits erfolgreiche Programm der SEMI High Tech U für 13- bis 14-Jährige erstmals in den deutschsprachigen Raum.
Die Aufgabe, der sich brainpower austria stellt, nämlich die Betreuung österreichischer ForscherInnen im Ausland sowie der Aufbau und die Pflege einer Jobbörse sind für unser Unternehmen sehr wertvoll. So ist ein Austausch an Informationen möglich, der beiden Teilen – Unternehmen wie ForscherInnen – helfen kann.