brainpower austria in den Medien (2007)

Kurier
„Abgeworben – 'Rückholaktion' für einen österreichischen Forscher“ – Artikel im Teil „Karrieren“ zum Thema Headhunter.
25. Oktober 2007
Der Tiroler Physiker und Chemiker Arno Rettenbacher, der seit einigen Jahren an einer Universität in South Carolina, USA, forscht, wird ab Februar 2008 der Leiter der neu geschaffenen Stabstelle für Innovation und Technologie bei Swarovski in Wattens, Tirol. Gefunden haben sich beide über einen Headhunter, der den entscheidenden Kontakt über das Netzwerk von brainpower austria herstellen konnte. „’Ich habe in Amerika eine tolle Gruppe, ein interessantes Forschungsthema und finanziell schaut es auch nicht schlecht aus’“, beschreibt Rettenbacher die momentane Situation. Was ihm dennoch gefehlt habe, war der europäische Lebensstil. Eine Rückkehr nach Europa hat er niemals ausgeschlossen, es mangelte aber bisher an wirklich interessanten Angeboten, denn „’man will sich ja auch verbessern’“, sagt Rettenbacher.


Wiener Zeitung
„Für "easy living" statt Neidgenossen“ – Artikel von Christian Müller
23. Oktober 2007

In der Berichterstattung zu den im Rahmen von brainpower austria durchgeführten Austrian Science Talks 2007, schreibt Christian Müller, dass es in der Frage, ob ForscherInnen in den USA bleiben oder nach Österreich zurückkehren, auch oft um die Wahl zwischen "Neidgenossenschaft" und "easy living" geht. Der Grundtenor bei den Veranstaltungen lasse aber erkennen, dass die Resignation vergangener Jahre einer vorsichtigen Neugier gewichen zu sein scheint. Rund 150 „Austro-Wissenschafter“ nahmen an den beiden Veranstaltungen in Los Angeles und New York teil. Speziell die Themen und ersten Jobangebote des I.S.T. Austria, vertreten durch Interims Manager Gerald Murauer, sowie Forschungsförderung auf europäischer Ebene (Ernst-Ludwig Winnacker, Generalsekretär des Europäischen Forschungsrats ERC informierte in New York) stießen auf großes Interesse. Beide Einrichtungen sind auf Exzellenz ausgerichtet, und „sind damit auch für jene interessant, die vom US-Arbeitsmarkt für Forscher und den Arbeitsbedingungen an US-Unis verwöhnt sind.“ Als Gründe dafür führt Müller die Faktoren Jobchancen, Geld und allgemein angenehme Lebensbedingungen in den USA an, speziell vorgeführt an Beispielen von Spitzeninstitutionen wie der UCLA, Stanford oder Harvard. Martin Nowak, österreichischer Mathematiker und Biologe in Harvard, sieht das Ganze auch kritisch und merke nicht viel von dem Vermögen der Universität. „’Nicht jeder hier ist super, es gibt auch viel Mittelmaß““ relativiert Nowak den Status. Was aber ein entscheidender Faktor im Gegensatz zu Österreich sei: Studierende an Spitzen-Universitäten wie Oxford oder Harvard bekämen viel Selbstertrauen mit und das Gefühl vermittelt, dass sie die Besten seien.


Die Presse
„Kluge Köpfe flüchten aus Österreich“ – Artikel von Regina Pöll
31. Juli 2007
„Jährlich fehlen allein in der Industrie je nach Schätzungen mehrere hundert oder sogar 1000 und mehr Forscher. An den Universitäten wird der Mangel an hervorragenden Wissenschaftlern ebenfalls immer offensichtlicher“, schreibt Regina Pöll. Heimische ForscherInnen zieht es vor allem in die USA, doch auch europäische Länder gelten als attraktiv. Bis 2010 erwarte man in den heimischen Industriebetrieben, dass rund 1000 ForscherInnen aus ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen fehlen werden. An den Universitäten fehlen „zum Teil echte ‚Kapazunder’“, die Exzellenz-Uni ISTA (Institute of Science and Technology Austria) ist dabei ein Hoffnungsträger für die zukünftige Entwicklung in Österreich. Neben Industrie und Universität ist die Medizin der dritte Bereich, der direkt betroffen ist. „Schon jetzt wechseln 600 bis 700 österreichische Mediziner pro Jahr ins Ausland, um ihre Turnusausbildung zu machen oder eine Praxis zu eröffnen“, schreibt Pöll. Die Bundesregierung setzt auf die Jobbörse und andere Services von brainpower austria, wie Förderungen zu Job-Interviews (Interview Grants), die auch sehr gut angenommen werden.


Austria Innovativ
„Flotte Gegenströmung – Blutauffrischung für den Forschungsstandort“, Artikel von Clemens Rosenkranz
Ausgabe 3/2007
Anlässlich der “dreijährigen Geburtstagsfeier” von brainpower austria wird den LeserInnen das Programm genauer vorgestellt. Neben der steigenden Zahl an registrierten Usern und der Öffnung der elektronischen Jobbörse wird auch auf „Translational brainpower“ hingewiesen, einem GastwissenschaftlerInnen Programm, mit dessen Durchführung der Fond zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) vom bmvit beauftragt wurde. Als einer, der brainpower austria gerne und erfolgreich nutzt, kommt Klaus Pirklbauer, Geschäftsführer des Software Competence Centers Hagenberg (SCCH), zu Wort. Vor allem die Interview Grants sind es, die Pirklbauer bei der Suche nach geeigneten MitarbeiterInnen entscheidend unterstützen: „’Das ist für ein Unternehmen wie uns, das immer daran interessiert ist, entsprechende Wissenschaftler zu bekommen, eine tolle Sache’“. Das System der Interview Grants hat sich für Pirklbauer bezahlt gemacht. Sechs von insgesamt zehn KandidatInnen sind auf diese Weise bei SCCH aufgenommen worden.


Kurier
„Forscher: Mobilität als Plus oder Muss?“ – Karrieren, Artikel von Andrea Krieger
23. Juni 2007
Andrea Krieger berichtet von der Veranstaltungsreihe „ForscherInnen machen Karriere: Internationale Erfahrung – Das Plus im Lebenslauf?“. Vier österreichische WissenschaftlerInnen „mit ausgiebiger Arbeitserfahrung fern der Heimat“ und ein Personalexperte diskutierten am Podium, und „die Antworten fielen durchaus unterschiedlich aus“. Eva-Maria Rumpfhuber, seit 2003 in den USA, bereut ihren Schritt nicht, sagt aber auch, dass Auslandserfahrung nur eine Form von Erfahrung ist. Roland Gamsjäger forscht an der University of Sydney und betont den internationalen Aspekt: „’Forschung (…) findet heute globalisiert und definitiv nicht auf Deutsch statt’“. Arno Rettenbacher versteht einen Auslandsaufenthalt nicht als unabdingbaren Karriere-Schub. „’Man muss überzeugt sein, dass es einem in der Persönlichkeitsentwicklung als auch beruflich weiterbringt’“, schreibt Krieger. Einer, der Auslandsaufenthalte in Deutschland, Italien und den USA absolviert hat und jetzt in Österreich arbeitet, ist Georg Haberhauer. Als Mitglied der Geschäftsleitung des Austrian Research Centers (ARC) und Leiter des Geschäftsbereichs Health Technologies, sucht er bewusst nach Persönlichkeiten mit internationalem Background. Er sendet auch seine eigenen MitarbeiterInnen zu den weltweit Besten des Fachs, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Als Experte in Personalfragen bei Wentner-Havranek/Deloitte, meint Guido Eperjesi, „es ist fast schon eine Binsenweisheit, dass Spitzenforscher Auslandserfahrung brauchen“.
Eine Infobox, betitelt mit „Lockmittel für eine rosige Forschungszukunft“, weist auf brainpower-austria-Serviceleistungen hin, speziell die Jobbörse und „Reisezuschüsse“ für ForscherInnen. Gemeint sind Travel Grants und Speakers Grants.


Die Presse
„Gefragt sind Visionen“ – Artikel von Monika Kriwan
12. Mai 2007
Staatsekretärin Christa Kranzl zieht auf einer Pressekonferenz im Haus der Forschung Bilanz nach 3 Jahren brainpower austria. Das erklärte Ziel ist es, „Forscher aus dem Ausland für den Forschungsstandort Österreich zu begeistern:“ Und dazu seien „Visionen gefragt“. Mit der Umsetzung der elektronischen Jobbörse wurde „eine Vision (…) nun Wirklichkeit.“ „Durchschnittlich 200 aktuelle Jobangebote sind jeweils maximal 30 Tage online“, erklärt Kranzl. Der Artikel weist auch auf andere Serviceleistungen von brainpower austria hin, wie Informationen zum Forschungsstandort Österreich, Veranstaltungen oder „diverse Grant-Angebote“. Gerade die Grants ermöglichen es, „die besten Leute nach Österreich zu holen“, so David Kreil, Stiftungsprofessor für Bioinformatik an der Universität für Bodenkultur. Kreil bezeichnet den Bereich F&E als besonders „global“ und meint, dass brainpower austria „viel dazu beigetragen“ hat, „in Österreich ein internationales Klima zu schaffen“.


Economy
" Der K(l)ick für felix Austria", Artikel von Thomas Jäkle
11. Mai 2007
Thomas Jäkle fasst in seinem Artikel im Wesentlichen die Entwicklung von brainpower austria zusammen und stellt einige Serviceleistungen vor. Hauptaugenmerk wird dabei auf die Jobbörse gelegt, die auch als „neues Aushängeschild im Internet“ übertitelt wird.
Weiters informiert Jäkle über das Konzept der verschiedenen Grants, durch die die „Internationalisierung forciert“ werden soll und auch ausländische WissenschaftlerInnen die Möglichkeit haben, in Österreich aktiv zu sein. Zum Schluss geht der Artikel noch kurz auf die Zahlen und Bilanzen von brainpower austria ein und auch das ehrgeizige Lissabon-Ziel wird aufgegriffen. Staatssekretärin Kranzl hoffe dabei „auf die Unterstützung der Wirtschaft“.


Österreich Eins
"Wissen aktuell", Radio-Beitrag von Martin Haidinger
8. Mai 2007, 13:55 Uhr
Martin Haidinger informiert über die neuartige Jobbörse von brainpower austria. „500 Unternehmen und Universitäten und über 1000 Forscherinnen und Forscher aus aller Welt nehmen brainpower austria derzeit in Anspruch“. Mit dem Launch der neuen elektronischen Jobbörse „werden es wohl noch mehr werden“, meint Haidinger. brainpower austria unterstützt auch den Austausch mit internationalen ForscherInnen. David Kreil, Stiftungsprofessor für Bioinformatik an der Universität für Bodenkultur in Wien, erzählt am Beispiel einer typischen Stellenausschreibung, warum gerade die Grants für ihn eine so wichtige Serviceleistung darstellen: „Eine typische Ausschreibung, das sind die 3 besten Leute, die wir interviewen, und wir könnten uns das niemals leisten, ohne die Unterstützung von brainpower, dass wir wirklich diese Leute zum Interview einladen.“

Die obigen 3 Pressemeldungen sind ein Auszug aus den Reaktionen auf die brainpower-austria-Pressekonferenz vom 8. Mai 2007. Es gab neben der hier abgebildeten Auswahl noch zahlreiche andere Veröffentlichungen, z.B. in "Der Report", "Der Standard" oder "at.venture".


Die Presse
„Mehr tun!“ – Karrierelounge, Artikel von Matthias Raftl
28. April 2007
In der Nachberichterstattung zur Life-Science-Career berichtet Matthias Raftl von der "sehr gut besuchten Netzwerk-Veranstaltung für Berufstätige im Tech Gate Vienna" und einer spannend besetzten Podiumsdiskussion. Unter der Leitung von Johanna Zugmann (Die Presse) diskutierten neben Manfred Reiff (Geschäftsführer der Agrana Juice & Fuit Holding), Georg Erlacher (Vorstand der Österreichischen Bundesforste) und Hanns Kratzer (Director External Affairs bei der Pharmafirma MSD Merck Sharp & Dohme) auch ein Experte aus dem brainpower-austria-Netzwerk, Peter Amersdorfer (Leiter des Business Development bei Oridis Biomed). Amersdorfer meinte in der Diskussion: „Das Wichtigste für eine Karriere sind Mentoren und Netzwerke, Geld spielt für Forscher in der Regel nur eine untergeordnete Rolle.“


Die Presse
„Forscher als Manager“ – Karrierelounge, Artikel von Matthias Raftl
10. März 2007
„Naturwissenschaftler haben nicht selten Scheu, sich auf die Wirtschaft und dort tätige Unternehmen einzulassen“, schreibt Matthias Raftl in seinem im Karriere-Teil der Presse abgedruckten Artikel. Am 24. April 2007 biete eine von Life-Science-Career und brainpower austria zusammen veranstaltete Messe die Möglichkeit, gegenseitige Vorurteile abzubauen.
Für das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), das das Programm brainpower austria verantwortet, sagt die zuständige Staatssekretärin Christa Kranzl: „Bei der Life-Science-Career kann sich brainpower austria mit seiner internationalen Ausrichtung und seinem Karriere-Schwerpunkt Forschung und Entwicklung als Mitveranstalter optimal einbringen.“
In dem Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass die Industrie besonders nach NaturwissenschaftlerInnen sucht, die über Kenntnisse im Bereich Ökonomie verfügen.


Der Standard
„Der Weg führt jetzt zurück“ – Forschung Spezial, Interview von Bert Ehgartner
17. Jänner 2007

Im Interview mit Bert Ehgartner erzählt der an der University of California lehrende Prof. Robert Schiestl von seinen Gründen, sich (erfolgreich) für eine brainpower-austria-Gastprofessur in Wien zu bewerben.
Der 47 Jahre alte Krebsforscher, Pathologe und Ernährungswissenschaftler mit mehr als 20 Jahren Arbeitserfahrung in den USA und Kanada freut sich auf diese Möglichkeit der „Zusammenarbeit mit meinem Heimatland“. Schiestl möchte vor allem mit seiner „Fähigkeit, Forschungsgelder zu organisieren und Publikationen zu schreiben“, einen Beitrag zur österreichischen Wissenschaft leisten.
Der Forscher bezeichnet in dem Gespräch dieses neue Gastprofessuren-Programm, das durch den Wissenschaftsfonds (FWF) abgewickelt werden wird, als guten Ansatz, um als Auslandsösterreicher wieder in das österreichische Wissenschafts-System integriert zu werden: „Dadurch verringert sich der so genannte Reverse-Kulturschock.“
Am Wiener Institut für Krebsforschung wird Schiestl ab voraussichtlich Juni 2007 versuchen zu klären, warum bestimmte Subpopulationen eine genetische Präposition für bestimmte Tumorarten haben, und wie dieses Risiko durch bewusste Ernährung verringert werden kann.
In einem Info-Kasten zu dem Gespräch wird darauf hingewiesen, dass die genauen Kriterien für das brainpower-austria-GastprofessurInnenprogramm derzeit vom FWF ausgearbeitet und im Frühjahr 2007 vorgestellt werden.


Ein Programm desbmvitBundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie        Durchgeführt von derFFG