Das Virtual Vehicle Competence Center (vif)

In nur wenigen Jahren hat sich das Virtual Vehicle Competence Center (vif) der TU Graz im weltweiten Spitzenfeld seines Forschungsbereiches etabliert. „Seit 2002 vertrauen zahlreiche internationale Forschungs- und Entwicklungspartner aus Wissenschaft und Industrie auf das Fachwissen und Können der ForscherInnen am Virtual Vehicle“, sagt Dr. Jost Bernasch, Geschäftsführer am Kompetenzzentrum.
 
Zukunftsfaktoren: Forschung und Innovation

„No risk, no fun“, heißt es am vif, denn man ist sich bewusst, dass nur im anspruchsvollen Forschungsbereich nachhaltige Innovation entsteht. „Die Welt der virtuellen Fahrzeugentwicklung steht für präzise Entscheidungen und rasche Resultate“, weiß Dr. Bernasch, „damit unsere Industriepartner wie Audi, BMW oder Porsche im harten Wettbewerb bestehen können. Dabei geht es vor allem um Innovation und Implementation von Schlüsseltechnologien rund um die Entwicklung und Herstellung neuer Fahrzeugkonzepte.“
 
Das Ziel: Exzellenz im weltweiten Netzwerk

Ab 2008 entsteht in enger Zusammenarbeit mit der TU Graz sowie zahlreichen Partnern aus Industrie und Wissenschaft ein COMET K2 Competence Center for Excellent Technologies mit internationaler Ausrichtung. „Die rundum positive Evaluierung internationaler Experten bestätigt einmal mehr den Erfolg unserer strategischen Ausrichtung.“ ist sich Dr. Bernasch des bisherigen Erfolgswegs bewusst. Schwerpunkt dieses ambitionierten und hoch dotierten Forschungsprogramms ist die Entwicklung neuer wissenschaftlicher Methoden und Technologien, um die Optimierung des Gesamtfahrzeuges als System zu realisieren.
 
Die Themen: Interdisziplinär & interaktiv

Die interdisziplinäre Vernetzung der Virtual Vehicle Arbeitsbereiche versammelt alle wesentlichen Forschungsdisziplinen unter einem Dach. Das Kompetenzzentrum ist in fünf Areas unterteilt:

In seinem multidisziplinären Ansatz strebt das Kompetenzzentrum die Gesamtfahrzeug-Simulation und Systemoptimierung an. Dabei ermöglicht die hochgradige Vernetzung mit mehr als 40 nationalen und internationalen Industriepartnern (z.B. Audi, AVL, BMW, MAN, MSF, Siemens, ThyssenKrupp) als auch mit über 20 nationalen und internationalen universitären Forschungsinstituten die erfolgreiche Abwicklung sehr ambitionierter Forschungsvorhaben.
 
Durch die einzigartige Vernetzung der Forschungsbereiche und die Erforschung und Integration zukünftiger Schlüsseltechnologien kann das Kompetenzzentrum eine Absicherung des Standortes Graz als internationalen Technologietreiber garantieren. „Unser hochkarätiges internationales Team mit MitarbeiterInnen aus Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Kroatien, Türkei, Rumänien, Mazedonien, Indien und dem Iran sowie unsere Kooperationen zu Industrie- und Forschungspartnern auf allen fünf Kontinenten garantiert ein innovatives und faszinierendes Arbeitsumfeld.“ so Dr. Bernasch.
 
Helle Köpfe gesucht!

Interdisziplinäre Aufgabenstellungen in einem internationalen Netzwerk bieten eine ganze Reihe von attraktiven Karrierechancen für die unterschiedlichsten Fachbereiche – derzeit sucht das VIF für folgende Bereiche passende KandidatInnen:

 
  • Bereich „Thermo- and Fluid Dynamics“: 3 neue MitarbeiterInnen – für die Schwerpunkte Simulation des Kältekreislaufes und Thermalberechung von Fahrzeugen.
 
 
  • Bereich „Noise, Vibration, Harshness and Frition“: 1 BereichsleiterIn - zur Führung und strategischen Ausrichtung des Bereichs sowie zur Koordinierung der Teilbereiche Simulation und Versuch.
 
 
  • Bereich „Mechanics“: 1 TechnikerIn – für den Bereich Konstruktion und Auslegung mit Ausbildung im Bereich Maschinenbau.
 
Das Anforderungsprofil für interessierte BewerberInnen umschreibt Dr. Bernasch in aller Kürze: „Engagierte ForschungsmitarbeiterInnen aus den Studiengängen Maschinenbau, Technische Mathematik und/oder Physik, Informatik, Verfahrenstechnik sowie Fahrzeugtechnik, die eine visionäre Sichtweise mitbringen und an eigenständiger Forschungsarbeit interessiert sind, sind bei uns jederzeit willkommen.“ Durch aktive Förderung der Aus- und Weiterbildung bietet das Kompetenzzentrum seinen MitarbeiterInnen berufliche Entfaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Dazu Dr. Bernasch: „Das Fachwissen und die Motivation unserer MitarbeiterInnen sind wesentliche Eckpfeiler unseres Erfolges. Wir fördern die Aus- und Weiterbildung und Entwicklung unserer MitarbeiterInnen und treten für zeitgemäße Arbeitsbedingungen ein.“
 
Das Kompetenzzentrum fördert außerdem die wissenschaftlichen Aktivitäten seiner MitarbeiterInnen, indem es das Erstellen und Veröffentlichen von Artikeln unterstützt und die Teilnahme an relevanten Kongressen ermöglicht.
Aussagekräftige Initiativbewerbungen sind am vif generell sehr willkommen. „PraktikantInnen über DiplomandInnen bis hin zu erfahrenen BereichsleiterInnen mit Führungskompetenz können sich jederzeit bei uns bewerben – in einem gemeinsamen Gespräch werden wir mögliche Arbeitsbereiche für neue ForscherInnen ausloten“, hält Bernasch fest.

Die aktuellen Jobangebote, Diplomarbeitsthemen und Praktikantenstellen finden Sie unter brainpower-austria-Jobbörse oder direkt auf der vif-Website.

(April 2008)

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