ZENTREN


Der Ausdruck "Zentrum" ist Teil des Namens vieler Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen. Begriffe wie "Kompetenzzentrum" oder "Technologiezentrum" werden häufig verwendet und sind keine geschützten Marken. Die folgende Aufstellung bezieht sich auf Zentren, wie sie von der Österreichischen Forschungs-förderungsgesellschaft (FFG) bzw. dem Verband der Technologiezentren Österreichs (VTÖ) definiert werden:


Kompetenzzentren:
 
Kompetenzzentren haben das Ziel wissenschaftliche Exzellenz in internationale Marktkompetenz umzusetzen. Es wird grundsätzlich zwischen K-plus und K-ind / K-net Zentren unterschieden.


COMET
Das Folgeprogramm von Kplus und K-ind/K-net nennt sich COMET (Competence Centers for Excellent Technologies). Das Programm besteht aus drei Maßnahmen „K1-Zentren“, „K2-Zentren“ sowie „K-Projekte“ und verfolgt das Ziel, Kompetenzzentren aufzubauen, deren Herzstück ein von Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam definiertes Forschungsprogramm auf hohem Niveau ist.
Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der COMET-Plattform.

Kplus Zentren
Kplus Kompetenzzentren sind zeitlich befristete Forschungseinrichtungen, die typischerweise in Kooperation zwischen Universitäten oder Vertragsforschungseinrichtungen mit der Wirtschaft entwickelt werden und darauf gerichtet sind, auf hohem Niveau langfristige, international konkurrenzfähige, zielgerichtete und vorwettbewerbliche F&E auf Gebieten zu betreiben, die akademisch und wirtschaftlich von hoher Relevanz sind. Eine Übersicht aller K-plus Zentren finden Sie unter http://www.ffg.at/content.php?cid=63.

K-ind/K-net Zentren
Das Programm K-ind/K-net fördert die Errichtung industrieller Kompetenzzentren mit dem Ziel, industrielle und wissenschaftliche Forschungskompetenz zu bündeln. 

K-ind (Industrielle Kompetenzzentren) sind Zentren, die dem gezielten Aufbau und der Stärkung von Technologieclustern dienen. Wissen aus einschlägigen Forschungsbereichen soll aufgebaut und weiterentwickelt sowie verbreitet werden.
 
K-net (Kompetenznetzwerke) Kompetenznetzwerke bestehen aus mehreren Kompetenzknoten im Bereich von Wirtschaft und Wissenschaft in solchen Technologiefeldern, in denen an verschiedenen Orten Kompetenz und/oder Nachfrage besteht. Voraussetzung ist, dass sich die einzelnen Knoten in ihrer thematischen Ausrichtung im Rahmen eines Gesamtkonzeptes ergänzen; bestehende regionale F&E-Angebote (z.B. Universitätsinstitute, CD-Labors, Fachhochschulen, kooperative Forschungsinstitute) sollen als Kooperationspartner eingebunden werden.
 
K_ind/K_net Kompetenzzentren können überall dort eingerichtet werden, wo vorhandene industrielle und wissenschaftliche Kompetenz durch Verknüpfung, thematische Fokussierung und Intensivierung der Forschungs- und Entwicklungskooperation zwischen der Wirtschaft und der Wissenschaft vergrößert und für die Wirtschaft verstärkt nutzbar gemacht werden kann.
Eine Übersicht über die K-Zentren findet man auf http://www.ffg.at/content.php?cid=390.

AplusB
Das Programm AplusB hilft jungen WissenschafterInnen, Firmen im akademischen Sektor zu gründen. Die Firmengründer werden auf dem Weg von der Idee bis zur Unternehmensgründung professionell durch Beratung unterstützt.
Hauptaufgaben der AplusB-Zentren sind die Mobilisierung JungakademikerInnen zur Firmengründung (Veranstaltungen, Informationsarbeit…), Beratung und Betreuung für 1,5 Jahre (Management-Beratung, Weiterbildung, finanzielle Unterstützung) sowie Optimierung der Startbedingungen (Kooperation mit Financiers…).
Seit 2002 wurden in zwei Ausschreibungsrunden österreichweit insgesamt neun Zentren genehmigt, die ihren Betrieb bereits aufgenommen haben. Insgesamt sind 151 Partner in die Zentren eingebunden, die in den nächsten Jahren ca. 320 Gründungsprojekten betreuen werden. Weiterführende Informationen finden Sie unter http://www.ffg.at/content.php?cid=68.


Impuls-, Technologie- und Gründerzentren

Impulszentren:
Impulszentren sind Zentren, mit regionsbezogenen und regionalwirtschaftlichen Aufgaben. Solche Zentren bieten ihre Dienstleistungen durch ein Zentrums-Management den dort angesiedelten Standortgemeinschaften (das sind Betriebe mit einer baulichen Einheit und organisatorischen Verflechtungen) an. 
 
Technologiezentren:
Ziel eines Technologiezentrums ist es, den Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern und neue Arbeitsplätze in technologieorientierten Unternehmen zu schaffen.
 
Wichtige Rahmenbedingungen für die Entwicklung eines Technologiezentrums sind nicht nur Service- und Beratungseinrichtungen, sondern auch ein regionales Netzwerk von Forschungs- und Finanzierungsinstitutionen.
 
Gründerzentren:
Die Ziele von Gründerzentren sind weitgehend ident mit den Zielsetzungen der Technologiezentren, jedoch wenden sich Gründerzentren eher an Produktions- und Verarbeitungs-Unternehmen. Diesen Firmen wird in den ersten kritischen Jahren Unterstützung in Form von Infrastrukturbereitstellung bzw. Dienstleistungen durch die Trägergesellschaft geboten.
 
Innovationszentren:
Innovationszentren sind Gemeinschaften von jungen Betrieben, die auf hohem Niveau produzieren sowie neue Produkte und Verfahren entwickeln und vermarkten.
Eine starke Kooperation besteht mit dem Zentrumsmanagement.
 
Eine Auflistung von den derzeit bestehenden Zentren findet man auf der Seite des „Verband der Technologiezentren Österreichs“ unter http://www.vto.at/m-1991.html.

Ein Programm desbmvitBundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie        Durchgeführt von derFFG