Oncotyrol – exzellente Krebsforschung in Tirol

Gastkommentar von Philipp Unterholzner, Geschäftsführer von Oncotyrol – dem ersten K1-Zentrum Tirols.
 
Mit Oncotyrol, dem Zentrum für personalisierte Krebsforschung, läuft seit Mitte 2008 der „Tiroler Kampf gegen Krebs“: Mit dem ersten K1-Zentrum Tirols im Rahmen des bundesweiten COMET-Förderprogramms wollen wir uns in den nächsten vier Jahren der Forschung und Entwicklung innovativer Technologien gegen Krebserkrankungen widmen. Ziel ist es, individuell maßgeschneiderte Therapie- und Behandlungskonzepte zu finden. Wir konzentrieren uns dabei auf die Bereiche Brust- und Prostatakrebs sowie die Chronische Leukämie. Das Exzellenzzentrum Oncotyrol mit über 70 Partnern aus Grundlagenforschung, Klinik und Industrie wird mit einem Gesamtprojektvolumen von 28,2 Millionen Euro – 55 Prozent des Budgets stammen aus öffentlicher Hand – in den nächsten vier Jahren nach dem „Fingerabdruck einer Krebserkrankung beim individuellen Patienten“ suchen. Es wird von der CEMIT, Center of Excellence in Medicine and IT, GmbH in Innsbruck gemanagt.
 
Tirol ist bereits einer der führenden Standorte in der Krebsforschung. Mit dem Exzellenzzentrum – dem bisher größten aus Fördermitteln finanzierten einzelnen Forschungsprojekt in Tirol – will die CEMIT als Forschungsmanagement-Firma für Life-Science im Westen Österreichs diese Position weiter stärken und auch die internationale Vernetzung in diesem Bereich forcieren. Wir erwarten uns, dass Oncotyrol zum Magnet für potente Konzerne ebenso wie für dynamische, thematisch relevante KMUs wird und den Innovationsstandort Tirol weiterhin belebt, im besten Fall einen europaweiten Spitzenplatz für angewandte, personalisierte Krebsforschung einnimmt. Für Wissenschaftler aus der internationalen Spitzenforschung bietet Oncotyrol künftig eine wertvolle Plattform für die Forschung und Entwicklung im Bereich der Onkologie.
Mit „Agetyrol“ planen wir derzeit unser nächstes Großprojekt: Das avisierte Zentrum soll sich der gesellschaftlich immer wichtiger werdenden Alternsforschung widmen, in vielerlei Facetten von Zellalterung über Alterserkrankungen und ihren Therapien bis hin zur seniorengerechten Gestaltung von Lebensräumen. Wie hoch das Interesse an Oncotyrol ebenso wie Agetyrol ist, haben wir Anfang Oktober bei der Biotechnica 2008 in Hannover – der europäischen Leitmesse für Biotechnologie – erfahren. Mehr als 60 Erstkontakte konnten wir knüpfen, aus denen sich ein knappes Dutzend konkreter Kooperationsmöglichkeiten ergaben. Ein Etappenerfolg für die CEMIT und ihre Projekte.
 
Links:
CEMIT: www.cemit.at
ONCOTYROL: www.oncotyrol.at

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