Das Know Center
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| Dr. Stefanie Lindstaedt |
Seit nunmehr 7 Jahren widmet sich das
Know-Center ausschließlich dem technologieorientierten Wissensmanagement und hat sich so zur größten Ideen- und Umsetzungsinstitution im deutschsprachigen Raum entwickelt. Als Kompetenzzentrum im COMET-Programm ist das Know-Center an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft tätig und sucht gemeinsam mit seinen Partnern nach innovativen Lösungen für wirtschaftliche Fragestellungen, die wiederum an die Wissenschaft zurückgespielt werden.
Gebündeltes Wissen am Standort Graz
Als Kompetenzzentrum für Wissensmanagement zählt das Know-Center die Technische Universität Graz, die Karl-Franzens-Universität Graz und Joanneum Research zu seinen wissenschaftlichen Partnern. Zusammen mit diesen Partnern bündelt man geballte Informatikkompetenz am Standort Graz. Auf Seite der Wirtschaft stehen Partner aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die einerseits selbst Lösungen entwickeln und andererseits an der Anwendung von Lösungen interessiert sind.
Im Sinne der Sichtbarmachung des Themas und seiner Internationalisierungsbemühungen veranstaltet das Know-Center seit 2001 jährlich die Internationale Konferenz zu Wissensmanagement „
I-KNOW“, die sich zur wichtigsten Konferenz im deutschsprachigen Raum entwickelt hat. Den Entwicklungen der letzten Jahre gerecht werdend, greift die I-KNOW auch Themen an der Schnittstelle zu Wissensmanagement, Neue Medien Technologien und Semantische Technologien auf. Jedes Jahr strömen an die 500 internationale BesucherInnen nach Graz, um an dieser einzigartigen Veranstaltung teilzunehmen.
Die Themen

Im Wesentlichen sind es zwei Bereiche, die das Know-Center tragen, nämlich Knowledge Relationship Discovery und Knowledge Services. Knowledge Relationship Discovery beschäftigt sich mit der Reduktion von Komplexität in Wissensräumen mit dem Ziel, Suche und Navigation zu ermöglichen und AnwenderInnen bei der Bewältigung der allgegenwärtigen Informationsflut durch Erhöhung der Informationsqualität zu unterstützen. Zur Anwendung kommen hier Methoden und Techniken aus den Bereichen Information Retrieval, Knowledge Mining und Text Mining, Semantische Technologien sowie Information Visualisation und Knowledge Visualisation.
Der Bereich Knowledge Services widmet sich insbesondere Fragestellungen im Zusammenhang mit der kontextsensitiven Bereitstellung von Wissen am Arbeitsplatz sowie mit der Identifikation, Modellierung und Standardisierung von Wissensstrukturen. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Services, die angepasst an die Arbeitsanforderungen und dynamisch im Knowledge Desktop kombiniert werden können, so dass eine individuelle Arbeitsumgebung entsteht. Für diese Lösungen wird auf Methoden und Techniken aus den Bereichen Semantische Technologien, Probabilistische Ansätze zu Lern- und Informationsbedarfsanalyse und Nutzer-Profiling, Service-orientierte Architekturen sowie, und Web 2.0 und Collective Intelligence zurückgegriffen.
Karrierechancen am Know-Center
Ab sofort wird im Geschäftsfeld Knowledge Services die Stelle eines wissenschaftlichen Mitarbeiters bzw. einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin (Vollzeit) besetzt.
Die inhaltliche Ausrichtung der Stelle konzentriert sich auf die Identifikation von emergenten Wissenstrukturen in Communities und Organisationen im Umfeld von Wissensmanagement. Fachlich sind Kenntnisse in mindestens einem der unten angeführten Gebiete wünschenswert
- Unterstützung für Wissensarbeiter
- Emergente Wissensstrukturen
- Semantische Technologien, Ontologien
- Web 2.0 Technologien und Social Software
Neben den fachlichen Kenntnissen sind noch folgende Qualifikationen von Vorteil:
- Sehr gute Programmierkenntnisse in JAVA (Eclipse, SVN, JUnit)
- Gute Kenntnisse in XML
- Grundkenntnisse in SOA und WebServices
- Datenbanken (MySQL, PostgreSQL)
- Semantic Web Technologien (Metadaten, RDF, OWL, Jena, Sesame)
Innerhalb der oben genannten Themengebiete werden anwendungsnahe, umsetzungsorientierte Forschungs- und Wirtschaftsprojekte zumeist im Team durchgeführt. Hierfür sind Teamfähigkeit und hohe Einsatzbereitschaft wichtige Einstellungsvoraussetzungen. Zusätzlich sollte es den BerwerberInnen Spaß machen, neue Technologien auszuprobieren und neue Themen zu erschließen. Aufgrund der engen Beziehungen zur Wirtschaft bietet sich mit dieser Stelle die Chance, besonders anwendungsnahe Forschung an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu betreiben.
Die Möglichkeit zur Promotion innerhalb der oben genannten Themengebiete ist gegeben und ausdrücklich erwünscht. Einstellungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Informatik, Telematik oder Technischen Mathematik.
Details zu der ausgeschriebenen Stelle finden Sie in der brainpower-austria-Jobbörse und auf der Website des Know-Center. Interessierte BewerberInnen können sich direkt an
Dr. Stefanie Lindstaedt, Bereichsleiterin Knowledge Services, wenden.
(November 2008)