Stimmen österreichischer MessebsucherInnen zur ECF 2009

"Ich war das erste mal in Boston, von der Stadt habe ich aber nichts gesehen. Was auf den ersten Blick vielleicht negativ gedeutet werden könnte ist es auf keinen Fall - ich hab die European Career Fair besucht. Durch Aussendungen von Brainpower Austria bin ich rechtzeitig und umfassend auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht worden. Die Gelegenheit in einer Halle so viele und unterschiedliche Firmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen persönlich zu besuchen hätte ich
sonst vermutlich verpasst.
Die erste Anlaufstelle war natürlich der Brainpower-Stand der von zwei zuvorkommenden und kompetenten Mitarbeitern durchgehend besetzt war. Auch der Wissenschaftsattaché der Botschaft war für persönliche Gespräche aus DC angereist.
In gut besuchten Vorträgen haben sich einzelne Unternehmen im Detail vorgestellt und an den Messeständen waren einige Minuten in der Warteschlangen die Regel. Das Gesprächsklima war aber immer freundlich, offen und in meinem Fall konnte ich noch 2 Termine für ein Interview am nächsten Tag fixieren.
Für all jene die mit dem Gedanken spielen sich beruflich wieder in Richtung Europa zu bewegen kann ich diese Veranstaltung nur sehr empfehlen. Auch die Vorträge am zweiten Tag liefern wertvolle Informationen zur Forschungslandschaft in unterschiedlichen Ländern der EU. Für alle Besucher der ECF 2010 hoffe ich, dass die österreichische Politik sich auf den Stellenwert von Forschung in unserem Land besinnt, den finanziellen Rahmen dafür sicherstellt und seine Qualitäten als
Forschungsstandort auch weiterhin im Ausland so gelungen präsentiert."
Boris Wilthan | NIST


"Ich habe es genossen, Landsleute zu treffen, darunter natürlich einige Freunde. Meine größeren Intentionen waren, mich unters Volk zu mischen, und mit Landesvertretern von vorwiegend akademischen Institutionen zwecks europäischem Markt und Angeboten im Sektor der akademischen Lehre und Wissenschaftsdidaktik zu plaudern. Ich habe also den Spieß umgedreht...und meinerseits die Anbieter interviewt, um mir ein Bild zu machen. Am meisten beeindruckte mich das Auftreten und die Präsentationen der Holländer: Eine "holländische" Straße, alle Stände ähnliche set-ups und die Broschüren ähnliche layouts. Holländische Professoren begrüßten mich an den für mich relevanten Ständen, meine Frage nach Gastprofessuren wurden sofort kompetent behandelt, und das daraufhinfolgende interview wurde eingeschoben, obwohl der Kalender schon voll war. Ich bin also neugierig, was sich ergibt, für mich war die Messe ein voller Erfolg."
Elisabeth Schlegel | Post University


"Dank brainpower austria habe ich von der ECF erfahren und mit Hilfe des Travel Grants haben sich auch die Kosten meiner
Anreise aus Kalifornien zur ECF 2009 in überschaubaren Grenzen gehalten. Es hat mich überrascht, dass sehr viele Deutsche Universitäten an der carrier fair teilnehmen. Umso mehr ist es zu bedauern, dass weder österreichische Universitäten noch österreichische Firmen die Gelegenheit eines Auftritts an der ECF wahrnehmen, obwohl dies Unis bzw. Firmen aus Ländern wie der Schweiz oder auch Niederlanden sehr wohl tun.
Derzeit bin ich als postdoc noch nicht auf Jobsuche, aber ich nutzte die Möglichkeit an der ECF meine "softskills"
zu trainieren. Bei Gesprächen an Firmenständen habe ich den Eindruck erhalten, dass eingige Firmen sehr gezielt nach Leuten suchen die ihr Anforderungsprofil erfüllen, sprich eher auf der Suche nach Spezialisten anstatt Generalisten waren. Die Infovorträge der Firmen boten eine ausgezeichnete Möglichkeit sich nicht nur einen Überblick zu verschaffen, sondern
auch gleich konkrete Fragen zu stellen deren Antwort man in Internetauftritten von Firmen normalerweise vergeblich sucht.
Tags darauf hatte ich ein Interview bei einer Deutschen Firma die mich bereits im Vorfeld der ECF zu einem Gespräch
eingeladen hatte. Das Gespräch verlief für beide Seiten denke ich sehr angenehm und schlussendlich zeigte es eine
weitere Möglichkeit für meine berufliche Zukunkt auf."
Gernot Fasching | University of California, Santa Barbara



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