Zweimal Brain Gain im Softwarepark Hagenberg
Forschung, Ausbildung und Wirtschaft zum Thema Software bilden im Softwarepark Hagenberg eine enge, untrennbare Verbindung. Der Ausgangspunkt ist die Forschung. Sie bildet die Grundlage für qualitätsvolle Ausbildung. Forschung und Ausbildung sind die Basis für die Gründung, Entwicklung und Ansiedlung von Firmen. Professor Bruno Buchberger, der Gründer und Leiter des Softwarepark Hagenberg, denkt seit jeher in internationalen Dimensionen und setzt derzeit zwei Aktionen zum internationalen „Brain Gain“:
- das „International Master's Program for Informatics Hagenberg“
- den „International Incubator Hagenberg“
Masterprogramm für Top-Studierende aus aller Welt
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| Prof. Bruno Buchberger mit seinen Studenten des International Master’s Program for Informatics |
Das International Master's Program bringt ausländische StudentInnen zur Abfassung ihrer Masterarbeit in direkte Partnerschaft mit einer österreichischen Firma in den Softwarepark Hagenberg. Das Programm ist selektiv, nur Top-Studierende werden aufgenommen. Derzeit sind es 27 StundentInnen aus acht verschiedenen Ländern, die zum Großteil einen Notendurchschnitt von unter 1,5 aufweisen. Diese StudentInnen sind aber keineswegs „Theoretiker“, sondern in moderner Software- und IT-Technologien ausgebildet, und haben auch bereits umfassende Projekterfahrung gesammelt.
Die Erfahrungen mit diesen StudentInnen bei den Firmen, die gleichzeitig als Sponsoren auftreten, sind ausgezeichnet. „Die Studenten überzeugen durch ihre praxisrelevante Ausbildung und Problemlösungspotenz für die von uns gestellten Aufgaben“, so Dr. Nikolaus Kawka, Geschäftsführer der Hagenberg Software GmbH.
Doppelt so viele Plätze im kommenden Studienjahr
Für den nächsten Studiengang (Beginn 1. September 2009) rekrutiert Professor Buchberger bereits neue StudentInnen. Es liegen bereits 60 Bewerbungen vor. Dementsprechend sind österreichische Firmen bereits jetzt eingeladen, solche Top-StudentInnen in ihre Projektarbeit einzubauen und sich an der Finanzierung zu beteiligen. „Ich werde gerne persönlich mit jeder interessierten Firma über ihre konkreten möglichen Studentenprojekte sprechen“, sagt Professor Buchberger.
Internationale Start-Ups: Förderung & Netzwerk im Softwarepark Hagenberg
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| Das neu errichtete Gebäude „Arbeiten & Wohnen“, hier entsteht der „International Incubator Hagenberg“ |
Die zweite Initiative „International Incubator Hagenberg“ richtet sich an junge IT-ExpertInnen aus dem Ausland, die mit guten Ideen im Softwarepark Hagenberg eine Firma gründen wollen. Mit Unterstützung des Landes Oberösterreich wird für diese jungen UnternehmensgründerInnen ein Start-Up-Bereich im Softwarepark eingerichtet, der die nötige Infrastruktur für die Startphase bereit hält. Durch ein Bankenkonsortium steht Beteiligungskapital zur Verfügung, welches es ermöglicht, dass die Entwicklung und Vermarktung der ausländischen Firmen in den ersten Jahren finanziert werden kann. Ein ExpertInnen-Board wird darüber entscheiden, welche Projekt- und Geschäftsideen im Incubator weiterverfolgt werden sollen. Der Incubator wird in engem Zusammenhang mit der bewährten Gründungsinstitution „tech2b“ der Oberösterreichischen Technologie- und Marketing GmbH (TMG) aufgebaut.
„Wir annoncieren die Idee des International Incubator Hagenberg weltweit und suchen initiative Absolventinnen und Absolventen ausländischer Universitäten. Gerne laden wir auch Auslandsösterreicherinnen und -österreicher ein, nach ihrer Zeit im Ausland die Möglichkeit der Firmengründung in Österreich zu nutzen“, so Professor Buchberger.
Der Softwarepark mit seinen zahlreichen Firmen, Ausbildungseinrichtungen und Forschungsinstituten ergibt für die Entfaltung für die jungen Firmengründer ein besonders attraktives Netzwerk.
InteressentInnen können sich jederzeit direkt an Hrn. Professor Dr. Bruno Buchberger wenden!
Kontakt:
Prof. Dr. Bruno Buchberger
Mobil: 0664/ 4211646,
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Der Softwarepark Hagenberg
Der Softwarepark Hagenberg wurde 1989 von Professor Bruno Buchberger gegründet und wird seither unter seiner Leitung systematisch ausgebaut. Nach diesem Konzept sind inzwischen, ausgehend von Buchbergers Forschungsinstitut RISC (gegründet 1987 im Schloss Hagenberg als ein Institut der Johannes Kepler Universität) im Softwarepark Hagenberg 1000 Arbeitsplätze in Forschung, Ausbildung und bei den Firmen entstanden und 1300 Uni- und FH Studenten studieren im Softwarepark. 8 Forschungsinstitute, 40 Firmen und 15 Ausbildungsgänge sind hier unter einem Dach vereint. Eine Verdoppelung der Mitarbeiteranzahl in Forschung, Lehre, und bei den Firmen ist für die nächsten fünf Jahre geplant.
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Die Entwicklungspotenz des Softwarepark ist nach 20 Jahren lebendig wie nie: Jedes Jahr werden sowohl im Forschungs-, als auch im Ausbildungs- als auch im Firmenbereich neue Facetten zum Softwarepark dazuentwickelt und die bestehenden vergrößert.
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Kontakt:
DI Dr. Robert Stubenrauch, Assistent des Leiters
Tel.: 0699-13009020, 07236-3343-404
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(Februar 2009)
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