AFreeze - Heilende Kälte fürs Herz

Die CEOs: Dr. Gerald Fischer und Dr. Florian Hintringer
AFreeze entwickelt Kryotechnologie zur Therapie von Herzrhythmusstörungen. Basierend auf einer bereits patentierten Erfindung eines Herzkatheters zur Behandlung der häufigsten Herzrhythmusstörung (Vorhofflimmern) verknüpft das Tiroler Unternehmen als Kompetenzzentrum für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels Kryotechnologie die technische Entwicklung, Erprobung und klinische Anwendung von Medizinprodukten.
 
Die Volkskrankheit Vorhofflimmern

„Vorhofflimmern betrifft vor allem ältere Menschen, rund 5 Prozent bei über 60-jährigen und 10 Prozent bei über 70-jährigen. Allein in den industrialisierten Ländern leiden schätzungsweise 14 Mio. Menschen daran, und angesichts der demographischen Entwicklung und der steigenden Lebenserwartung ist eine weitere Zunahme zu erwarten“, erklärt Florian Hintringer. Als habilitierter Facharzt für Innere Medizin/Kardiologie verfügt er über mehr als 15 Jahre klinische Erfahrung mit der Therapie von Herzrhythmusstörungen und war auch mehrere Jahre am St. George`s Hospital Medical School in London tätig. Gerald Fischer bildet die zweite Hälfte des Managementteams. Als Elektrotechniker habilitierte er in Biomedizinischer Technik und sieht die Vision von AFreeze klar: „Das langfristige Unternehmensziel ist die Etablierung eines Unternehmens mit einem kompletten Produktportfolio für die Behandlung von Herzrhythmusstörungen mittels Kryoablation“
           
Interdisziplinäre Forschung und Entwicklung
 
Seit der Gründung des Unternehmens im September 2005 wurde eine funktionierende Kryotechnologie entwickelt. Ende 2008 konnte erstmals im Tiermodell ein „proof of concept“ erbracht werden. Die Prototypen für den Katheter und die Konsole werden im Juli 2009 fertig gestellt, klinische Studien werden im nächsten Jahr folgen.
Der CoolLoop von AFreeze ermöglicht die verlässliche Herstellung langer Verödungslinien. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kathetern wird die Verödung mittels Kälte hergestellt (Kryoablation). Dadurch wird das Komplikationsrisiko durch geringeres Gewebetrauma vermindert und gleichzeitig die Dauer des Eingriffs bei verbessertem Behandlungserfolg vereinfacht und verkürzt.
Insgesamt arbeitet heute ein achtköpfiges Team an der Technologie von morgen. Neben Forschung und Entwicklung aus dem Management-Duo passiert das im Wesentlichen in den Bereichen Katheterentwicklung, Softwareentwicklung und Elektronikentwicklung. „In unserer Arbeit profitieren wir auch von einem gut gepflegten Netzwerk, speziell zur Medizinischen Universität Innsbruck und verschiedenen internationalen Kontakten“ betonen die beiden Unternehmensgründer.
 
Gesucht: EntwicklungsingenieurIn
 
Ein wachsender Markt, eine neue Technologie, ein hochprofessionelles Team sind die Basis für die Entwicklung eines neuen Unternehmens in der Medizintechnik. Zurzeit sucht man zur Verstärkung des Teams ein/e EntwicklungsingenieurIn mit Spezialisierung im Bereich Mechatronik, Maschinenbau.
Diese Position in Forschung und Entwicklung bietet berufliche Aufstiegsmöglichkeit in einem wachsenden Unternehmen und die Möglichkeit, Entscheidungen in der Entwicklung mit zu gestalten.

Mehr Information zu dieser Stelle erhalten Sie in der brainpower austria-Jobbörse und auf der AFreeze -Website.
Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich direkt an Dr. Gerald Fischer | Tel. ++43/ 512/20 90 12-0 | Email: gerald.fischer@afreeze.com

(Juni 2009)

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