Who is who: Austrian Science Talk 2009


 

Dr. Eva Maria Binder
Erber AG

 

Eva Maria Binder studierte Technische Chemie an der TU Wien und promovierte 1994 im Bereich der Mikrobiologie/Biotechnologie. Ihre berufliche Karriere startete sie 1995 als Projektmanagerin bei Biomin, einem Unternehmen der Erber Gruppe, wo sie sich mit der Analytik und Detoxifikation von Pilzgiften (Mykotoxinen) beschäftigte. Ab 1996 war sie Leiterin der Strategischen Forschung und Entwicklung bei Biomin, mit dem Schwerpunkt der Entwicklung neuartiger Futtermittelzusatzstoffe für die Nutztierernährung.

2002 wechselte sie ins Mutternunternehmen wo sie seitdem als Chief Research Officer (CRO) im Gesamtkonzern prozessverantworlich für F&E sowie das Intellectual Property Management ist. 2002-2003 studierte sie Wissensmanagement an der Donau Universität Krems. Von 2003 bis 2005 lebte sie in Singapur. Seit 2006 ist sie Mitglied des Senates der Christian Doppler Gesellschaft.
 

 
Prof. Günter Bischof
Direktor des Center Austria an der University of New Orleans
 
Günter Bischof ist Marshall Plan-Professor für Geschichte und Direktor des Center Austria der Universität New Orleans.
 
Dr. Bischof studierte Englisch (Amerikanische Literatur) und Geschichte (Alte Geschichte) an der Leopold-Franzens Universität Innsbruck und kam erstmals während der turbulenten Jahre der Regierung Nixon als Student im Rahmen des Austauschprogramms AFS (American Field Service) mit den USA in Berührung. Nachdem sein Interesse für amerikanische Geschichte geweckt worden war, erlangte er einen Master in diesem Fach an der Universität New Orleans sowie den Master und PhD in American Diplomatic History an der Harvard Universität.
Seit 1989 unterrichtet Dr. Bischof amerikanische und europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität New Orleans (UNO). Außerdem lehrte er als Gastprofessor an den Universitäten München, Salzburg, Innsbruck, Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien, sowie an der Louisiana State University in Baton Rouge nach den Verwüstungen durch den Hurrikan "Katrina".
Dr. Bischof ist Präsidentenberater des National World War II Museums in New Orleans und Vorstandsmitglied des Botstiber Insitute for Austrian-American Studies (Media, PA). Außerdem ist er als wissenschaftlicher Betreuer der Marshall Plan Foundation und als Berater für das US-Außenamt für das Briefing amerikanischer Botschafter auf Ihre Tätigkeit in Österreich engagiert.
Nach der Gründung des Center for Austrian Culture and Commerce 1997 arbeitete Dr. Bischof dort zuerst als Geschäftsführer, bevor er 2000 zum Direktor ernannt wurde. Durch die Partnerschaft der Universitäten New Orleans und Innsbruck kam es zu einem regen Austausch vieler Studierender und Lehrender aus beiden Städten. Jährliche Konferenzen, Vorträge, Workshops, Kunstausstellungen und Konzerte sind ebenso Teil dieser vorbildlichen transatlantisch-akademischen Partnerschaft, wie auch die wissenschaftliche Jahreszeitschrift "Contemporary Austrian Studies" (17 Ausgaben), das Dr. Bischof vormals gemeinsam mit Anton Pelinka und derzeit mit dem Politikwissenschafter Fritz Plasser der Universität Innsbruck herausgibt.
 

 
Dr. Norbert Bischofberger
Executive Vice President für R & D und Chief Scientific Officer, Gilead Sciences Inc.
 
Dr. Bischofberger wurde in Mellau geboren und maturierte am Mehrerau Gymnasium in Bregenz. Anschließend studierte er Chemie and der Universität Innsbruck und schloss sein Doktoratsstudium im Jahr 1983 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich ab. Dr. Bischofberger betrieb postdoktorale Forschung für das Pharmazeutikunternehmen Syntax in Palo Alto, Kalifornien, und an der Harvard Universität in Cambridge, Massachusetts, bevor er seine Tätigkeit beim Biotechnologie-Unternehmen Genentech in der Abteilung für Molekularbiologie begann. Seit 1990 arbeitet Dr. Bischofberger bei Gilead und ist derzeit Chief Scientific Officer und Executive Vice President für R & D mit weltweit rund 1.500 MitarbeiterInnen.
 

 
Mag. Stefan Eichberger, MSc
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), brainpower austria
 
Stefan Eichberger ist als Experte in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) seit Mai 2007 Programm Manager für das Programm „brainpower austria“. Er absolvierte das Studium Umweltsystemwissenschaften an der Karl Franzens Universität in Graz und den postgraduellen Universitätslehrgang Master of Science – Space Sciences. Zuvor war Stefan Eichberger als Consultant am Office of Science & Technology in Washington D.C. tätig bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Joanneum Research, am Institut für Digitale Bildverarbeitung, und der Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM) in Graz.
 

 
Mag. Friedrich Faulhammer
Sektionschef, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF)
 
Geboren 1963 in Wien, verheiratet, drei Söhne
 
Schwerpunkte:
  • Europäische Entwicklungen im Hochschulbereich
  • Rechtsangelegenheiten im Hochschulbereich (Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten)
  • Neue Formen der Universitätssteuerung

> Studium der Rechtswissenschaften in Wien
> 1985 bis 1990 Tätigkeitenan der Universität Wien (Institut für Rechtsgeschichte, Rechtsabteilung der Universitätsdirektion)
> Seit 1990 im Wissenschaftsministerium im Bereich Universitätsangelegenheiten
> Seit 1993 verschiedene Führungsfunktionen in der Hochschulsektion
> Seit 2001 Leiter der Abteilung für Fachhochschulen (trug substanziell an der Schaffung der Erfolgsstory der Fachhochschulen und dessen Entwicklungsplan III bei)
> 2003 bis 2005 stellvertretender Sektionsleiter im Bereich Universitätsrecht, seither aktiv beteiligt in der Implementierung des Universitätsgesetzes 2002 (z.B.: Bologna-Prozess, Leistungsvereinbarungen)
> Seit 1996 Delegierter im obersten Rat des Europäischen Institutes in Florenz (Präsident in 2004)
> Seit 1. Oktober 2005 Sektionschef der Sektion I im bmwf (Universitäten, Fachhochschulen, Privatuniversitäten)
> Vortrags- und Veröffentlichungen im Bereich Universitätsrecht, Mitglied des Vorstandes des Vereins zur Förderung des deutschen und internationalen Wissenschaftsrechts e.V. Köln (z.B.: Artikel über das Universitätsgesetz und den Bologna Prozess)

 

 

Mag. Evelinde Grassegger
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

 
Mag. Evelinde Grassegger leitet die Abteilung Mobilität und Verkehrstechnologien im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. In dieser Funktion ist sie für alle verkehrsrelevanten Forschungs- und Technologiethemen im Ministerium zuständig; dies bedeutet die Entwicklung und Umsetzung verkehrsrelevanter Forschungsprogramme, Entwicklung von Forschungsstrategien und Aktionsplänen z.B. für den Bereich Verkehrstelematik, Elektromobilität und Luftfahrt. Darüberhinaus vertritt sie die österreichischen Interessen im Programmkomitee Transport und Aeronautics des 7. Rahmenprogramms für Forschung und Technologi, und arbeitet in zahlreichen europäischen Gremien mit ( Supervisory Board ERTICO, ERRAC etc.). Fr. Mag. Grassegger studierte Betriebwirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien und trat im Jahr 1984 in das Bundeskanzleramt/Sektion Wirtschaft ein.
 

 
Prof. Karin Gutiérrez-Lobos
Vizerektorin der Medizinischen Universität Wien
 
Studium der Medizin in Wien, Fachärztin für Psychiatrie & Neurologie und Psychotherapeutin sowie stellv. Leiterin der Abteilung für Sozialpsychiatrie der Medizinischen Universität Wien. Ausbildung in Krankenhausorganisation und Personalführung, langjähriges Mitglied des Fakultätskollegiums und Senats sowie ehem. Betriebsrätin der Medizinischen Universität Wien.
Mehr als 100 Publikationen in internationalen Journalen und Büchern zu Sozialpsychiatrie, forensischer Psychiatrie, geschlechtsspezifischen Aspekten psychiatrischer Störungen und Gesundheitsberichterstattung. Mitherausgeberin und Reviewerin nationaler und internationaler psychiatrischer wissenschaftlicher Journale
u.a. Mitglied der Bioethikkommission des Bundeskanzlers, des Wiener Beirats für Frauengesundheit, des Vorstandes der Österreichischen Gesellschaft für Kriminologie und Strafrecht, Moderation der Medizin- und Wissenschaftssendung "Medizin und Gesundheit" Ö1, ORF
Seit 2007 Vizerektorin der Medizinischen Universität Wien, Arbeitsschwerpunkte u.a Personalentwicklung, Karrieremodelle, Professionalisierung von Berufungsverfahren, Förderung und Mentoring von Nachwuchswissenschafterinnen.
 

 

Dr. Sabine Herlitschka
Europäische und Internationale Programme (EIP), Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)

 
Seit Juli 2006 leitet Sabine Herlitschka den Bereich Europäische und Internationale Programme der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und fungiert als Österreichische Nationale Kontaktstelle für das 7. EU Rahmenprogramm.
 
Ausbildung und bisherige Tätigkeiten: 
  • Studium der Lebensmittel- und Biotechnologie, MBA in „General Management“.
  • Industrielle Forschung in internationalem Biotechnologie-Unternehmen
  • Büro für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation: Information, Beratung, Coaching österreichischer Forscherteams in internationalen Projekten im 4., 5. und 6. EU-Rahmenprogramm.
  • Akquirierung, Koordination von europäischen Forschungsprojekten
  • Entwicklung internationaler Trainings und Kooperationsstrategien mit den neuen EU-Mitgliedsländern, China, Iran und USA.
  • Internship und Kooperation mit der National Science Foundation (NSF), American Association for the Advancement of Science (AAAS) und dem Science Advisor des US Department of State
  • Vizerektorin für Forschungsmanagement und Internationale Kooperation der neu gegründeten Medizinischen Universität Graz, dafür erhielt sie den österreichischen Hochschulmanagement Preis 2007.
  • Mitgliedschaften an diversen nationalen und internationalen ExpertInnengruppen, ExpertInnen-Evaluierungen der Europäischen Kommission. Jüngst Mitglied der EU “High-level Expert Group on Frontier Research” zur Entwicklung des European Research Councils, Vorsitzende der EU ExpertInnengruppe zum “Impact of External project-based Funding on Financial Management of Universities”.
  • seit März 2008 Universitätsrätin an der Universität für Bodenkultur
 

 

 

 

Mag. Philipp Marxgut
Direktor, Office of Science & Technology

 
Philipp Marxgut ist als österreichischer Wissenschafts- und Technologieattaché in den USA und Kanada seit Juli 2007 akkreditiert. Von 2005 bis 2007 war er im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Bereich Innovation tätig und befasste sich schwerpunktmäßig mit europäischer und internationaler F&E-Politik. Zuvor war er beim Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa und der Europäischen Kommission in Brüssel, als Studienassistent an der Universität Innsbruck und Volontär an der Außenhandelsstelle Casablanca tätig und absolvierte Teile des Gerichtsjahres. Philipp Marxgut studierte Rechtswissenschaften und Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck und am Institut d'Etudes Politiques de Paris, absolvierte die Diplomatische Akademie in Wien und betrieb Studienaufenthalte in Bangkok, Chiang Mai und Moskau.
 

 

Dr. Peter Nagele
Präsident ASciNA

 
Peter Nagele ist seit November 2008 Präsident von ASciNA (Austrian Scientists in North America). Im Nebenberuf arbeitet er seit 2005 an der Washington University in St. Louis, USA, als Anästhesist und leitet eine klinische Forschungsgruppe. Seine Forschung konzentriert sich auf Pharmakogenomik und perioperative Outcome-Forschung. Er hat an der Uni Innsbruck Medizin studiert und seine Facharztausbildung am AKH Wien abgeschlossen. 2005 habilitierte sich Peter Nagele an der Medizinischen Universität Wien. Im Mai 2009 schloss er ein Master-Studium an der Washington University im Bereich der Klinischen Forschung ab.
 

 

Gertraud Oberzaucher, MAS
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

 
Geboren am 20.10.1954 in Wien, drei Söhne.
 
Matura im Jahr 1973, danach Studium der Wirtschaftspädagogik an der Hochschule für Welthandel. Absolvierung eines zweijährigen Universitätslehrganges für Öffentlichkeitsarbeit an der Universität Wien, Absolvierung des MAS Master of Advanced Science, freiberufliche Tätigkeit und Tätigkeit in einer Kommunikationsagentur.
Eintritt ins Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Jahr 1995, Leitung der Stabstelle Humanressourcenprogramme und PUST (Public Understanding of Science and Technology)und der Kommunikation des Bereichs Innovation.
 

 

DI Anton Plimon
Managing Director, Austrian Institute of Technology  GmbH (AIT)

  
*1958 - Wolfsberg
Studium der Technischen Physik an der Technischen Universität Graz
1988-1999   Advanced Simulation Technologies der AVL List GmbH
1999-2000   Leiter des Geschäftsfeldes Verkehrstechnologien, arsenal research
2000-2009   Geschäftsführer, arsenal research
2008-2009   Geschäftsführer, Austrian Research Centers GmbH - ARC
seit 2009      Managing Director, AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Mitgliedschaften/Memberships
Vorstandsmitglied, Fachhochschule Technikum Wien
Mitglied im Wissenschaftlichen Senat des PRVA (Public Relations Verband Austria)
Mitglied in diversen Programm- und Begutachtungskomitees für Forschungsförderungsprogramme
Vorstandsmitglied Verein FORSCHUNG AUSTRIA
   

 

Dr. Christian Prosl
Botschafter, Österreichische Botschaft Washington D.C.

  
Christian Prosl ist seit Mai 2009 Missionschef an der österreichischen Botschaft in Washington, DC.
Davor war Dr. Prosl österreichischer Botschafter in Berlin. Bereits in den 1980er Jahren hatte Dr. Prosl verschiedene Positionen in der österreichischen Botschaft in Washington, DC inne. Seine politische Laufbahn schließt langjährige Tätigkeit im österreichischen Außenministerium als Stellvertreter des Generalsekretärs, Leiter der Rechts- und Konsularsektion und der politischen Sektion für West- und Nordeuropa mit ein. Zusätzlich war Dr. Prosl im österreichischen Generalkonsulat in Los Angeles und an der österreichischen Botschaft in London tätig. Über mehrere Jahre hinweg war Dr. Prosl beim UNDP (UN-Entwicklungsprogramm) in Ouagadougou (Bourkina Faso) und in Kigali (Ruanda). Dr. Prosl studierte Rechtswissenschaften und Französisch an der Universität Wien sowie Internationale Entwicklungszusammenarbeit am Institut de Hautes Etudes in Genf und ist akkreditierter Übersetzer für Französisch.
   

 

Wolfgang Renner, MSc
Leiter Marketing und Kommunikation, Wiener Zeitung GmbH

  
Wolfgang Renner ist seit dem Jahr 2007 bei der Wiener Zeitung GmbH für den Bereich Marketing und Kommunikation der ältesten Tageszeitung der Welt verantwortlich. Von 1985 bis 2006 war er bei den Austrian Research Centers GmbH - ARC (vorm. Österreichisches Forschungszentrum Seibersdorf) Leiter der Stabstelle Corporate Communications und Projektleiter für das technische Rahmenprogramm bei den Alpbacher Technologiegesprächen. In den Jahren 1982 bis 1994 war Wolfgang Renner bei der Austria Today Verlags-GmbH, einem Verlagshaus mit dem Unternehmenszweck Öffentlichkeitsarbeit im Interesse Österreichs im Ausland und der Förderung der Kommunikation in den Bereichen Wirtschaft und Kultur zu betreiben.
 
Bildungsweg: Master of Science (MSc) „Executive Management“; Universitätslehrgang für Werbung und Verkauf (Akademischer Werbe- und Marketingkaufmann) an der Wirtschaftsuniversität Wien; Gebrauchsgrafikausbildung an der Wiener Kunstschule; Studium Publizistik und Kommunikationswissenschaft mit Nebenfach Philosophie an der Universität Wien (nicht abgeschlossen). Kurse: Produktmanagement / Servicebetriebe der Hochschülerschaft, Wirtschaftsuniversität Wien; Dialektik und Rhetorik / Wirtschaftsuniversität Wien; NLP-Neurolinguistisches Programmieren / Österreichisches Trainingszentrum Wien.
   

 

Eugen Stark
Marshallplan Stiftung

  
Eugen Stark ist Direktor der Austrian Marshall Plan Foundation, einer der wichtigsten österreichischen Organisationen im Bereich transatlantische Kooperation, deren Ziel es ist, den Wissensaustausch zwischen den USA und Österreich auf den Gebieten Wirtschafts-, Sozial- und Naturwissenschaften zu fördern. Mag. Stark ist außerdem Rechtsberater im Bereich ERP-Fonds der staatlichen Bank Austria Wirtschaftsservice, die als zentrale Abwicklungsstelle für unternehmensbezogene Wirtschaftsförderung fungiert. Mag. Stark hält einen Master und einen LLM in US Business Law und arbeitet derzeit in Wien.
   



 


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