Information Retrieval Facility (IRF) - Wer suchet, der findet!
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| John Tait, Chief Scientific Officer |
Das
IRF ist eine gemeinnützige, unabhängige Forschungseinrichtung in Wien, die sich zum Ziel gesetzt hat, Vermittlung und internationale Vernetzung von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Interessen im Bereich der computergestützten, inhaltsorientierten Suchtechnologien zu fördern.
Das IRF wurde im Jahr 2006 von neun der renommiertesten WissenschaftlerInnen im Bereich der Information Retrieval, Data Mining und Machine Learning, wie Prof. C.J. van Rijsbergen, Universität Glasgow (UK) und Prof. Noriko Kando, National Institute of Informatics (Japan), initiiert. Das internationale wissenschaftliche Board bestimmt die Forschungsschwerpunkte und sorgt für die Einbettung des IRF in die relevanten Forschungs-Netzwerke.
Was ist Information Retrieval?
„Fast jeder kennt das Problem: Ständig wachsende Datenmengen in unterschiedlichsten Formaten (Text, Bild, Film, Ton, Symbole,...) machen das (Wieder-) Auffinden gewünschter Informationen zu einer zentralen Herausforderung“ weiß John Tait, der wissenschaftliche Leiter des IRF, aus eigener Erfahrung. Information Retrieval, zu Deutsch auch Informationswiedergewinnung genannt, ist ein Forschungszweig der Informationswissenschaft und Informatik und befasst sich mit der Entwicklung von Methoden zur computergestützten, inhaltsorientierten Suche. „Als „enabling technology“ ist Information Retrieval aus der Wissensgesellschaft heute nicht mehr wegzudenken.“
Forschungsinfrastruktur und internationales Kompetenz-Netzwerk

In zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt sich das IRF unter anderem an der Entwicklung von semantischen Technologien, dem Natural Language Processing, der automatisierten Bilderkennung und der nächsten Generation von Suchmaschinen. Patentdokumente werden hierbei aufgrund ihrer Komplexität als bevorzugter experimenteller Datenkorpus verwendet.
Gleichzeitig ermöglicht das IRF als interdisziplinäres wissenschaftliches Kompetenz-Netzwerk die Ausbildung von jungen ForscherInnen und deren Einbettung in die internationale Forschungsgemeinschaft.
Zu den Kooperationspartnern zählen führende akademische Partner, wie die University of Sheffield, UMass Amherst, University of Glasgow, Radboud Nijmegen University, Queen Mary University of London oder die Fondazione Ugo Bordoni.
„Als unabhängige Forschungseinrichtung stellen wir einem weltweiten Netzwerk führender Informationswissenschaftler und Forschungsgruppen neben einer Semantic Super Computing Infrastruktur auch einzigartige, standardisierte Datencorpora (z. B. 19 Mio multilinguale Patentdatensätze) kostenlos für die wissenschaftliche Forschung zur Verfügung“, so John Tait weiters über das IRF. „Wir sind der Open Science Kultur verpflichtet, denn der offene Zugang zu wissenschaftlichen Experimentalsystemen und Ergebnissen gewährleistet nachhaltige Innovation.“
Gesucht: Post-Doc Research Fellow
Das wachsende Team in Wien soll durch promovierte wissenschaftliche MitarbeiterInnen verstärkt werden. Das IRF bietet aktuell eine interessante Position in einer dynamischen und Team-orientierten, internationalen High-Tech Forschungseinrichtung:
Aufgaben
- Forschungstätigkeit unter der Leitung des Senior Scientist und des Chief Scientific Officers
- Enge Zusammenarbeit mit akademischen und industriellen Partnerorganisationen des IRF, sowohl im Bereich der Informationssysteme, also auch des Patentwesens
- Aktive Publikationstätigkeit in international anerkannten Fachzeitschriften
- Entwicklung einer spezifischen Expertise im Rahmen der Ziele des IRF
- Forschungsdesign und Verfassen von Förderanträgen
- Beratungstätigkeiten
Die BewerberInnen sollten über ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Doktorat/PhD verfügen oder kurz vor dem Abschluss stehen, eine entsprechende Publikationsliste vorweisen können und Erfahrung in Forschungsprojekten und Förderansuchen haben. Neben ausgeprägten mathematischen oder technischen Fähigkeiten wird Wissen in mindestens einem der folgenden (oder ähnlichen) Bereiche vorausgesetzt: Information Retrieval, Text Mining, Informationsvisualisierung, Computerlinguistik. Für die Arbeit in einem multikulturellen Team sind ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten, gute Deutschkenntnisse und fließendes Englisch Voraussetzung. Eine weitere europäische oder asiatische Sprache zu beherrschen ist zusätzlich von Vorteil.
Das IRF ist ein Arbeitgeber, der Chancengleichheit fördert, daher sind Frauen und Angehörige von Minderheiten besonders aufgefordert sich zu bewerben. Im Bedarfsfall bietet das IRF Hilfestellung beim Umzug.
Bewerbungen (inkl. CV, Darstellung Ihrer Forschungsschwerpunkte und Zeugniskopien) richten Sie bitte in Form eines alles umfassenden PDF-Files an
jobs@ir-facility.org.