Rückblick auf die European Career Fair 2010 | 30.1. - 1.2.2010

„Ladies and Gentleman: The career fair starts now“ schallte es um Punkt 9 Uhr aus den Lautsprechern und die großen Türen zum Johnson Athletic Center am MIT Campus öffneten sich. Einige tausend MessebesucherInnen (Candidates) nutzten die Gelegenheit und trafen auf 111 europäische Aussteller (Employer). Einer davon: brainpower austria. Zum bereits dritten Mal nahm brainpower austria gemeinsam mit dem Office of Science & Technology (OST) an der European Career Fair (ECF) teil und machte wieder gezielt auf Karrieremöglichkeiten in Österreichs F&E-Landschaft aufmerksam.
 
       
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>>   Welcome-Note von Co-Chair Miriam Bujny  
       

Großes Interesse am brainpower austria Messestand
 
Binnen kurzer Zeit füllte sich die Halle mit einer bunten Mischung aus Candidates. Der brainpower austria Messestand war den ganzen Tag über gut besucht. Gemeinsam mit Wissenschaftsattaché Philipp Marxgut (OST) standen Melanie Csida und Stefan Eichberger, vom brainpower austria-Team, den ganzen Tag am Messestand zur Verfügung. Die Boston Area ist für auch für viele ÖsterreicherInnen ein wichtiger Punkt in ihrer wissenschaftlichen Karriere und über einige Zeit hinweg Lebens- und Arbeitsmittelpunkt. Unter den vielen Walk-In-BesucherInnen waren daher auch etliche ÖsterreicherInnen. Manche nahmen aber auch eine längere Anreise in Kauf, z.B. aus New York, Washington D.C. oder sogar Montreal. In den Gesprächen stellte sich heraus, dass einige ForscherInnen sich gerade an einem Punkt in der Karriere befinden, wo eine Rückkehr nach Europa bzw. speziell Österreich ein zentrales Thema war. Einige nutzten daher die brainpower austria Jobbörse und Website gleich direkt vor Ort, um sich einen aktuellen Überblick über Karriereoptionen zu verschaffen.
 
   
 Melanie Csida und Stefan Eichberger am
 brainpower austria Messestand
 Philipp Marxgut im Gespräch

Mit einer eigens erstellten Messebroschüre und einer Vielzahl an thematischen Factsheets konnten sich interessierte Candidates über aktuelle Jobmöglichkeiten und Förderungen in Österreich informieren. Neben sehr breiten Fragen konnten wir auch einige sehr konkrete Anfragen aufnehmen und österreichische Unternehmen und Forschungseinrichtungen dabei unterstützen, potenzielle BewerberInnen auf sich aufmerksam zu machen. Neben verschiedenen Karriereinformationen war der brainpower austria Stand auch erste Anlaufstelle für rechtlichen Fragen oder Visumsangelegenheiten.
 
"Austria" - gehört, gesehen und nicht zu verwechseln
 
4.814 Candidates haben sich im Vorfeld der ECF für die Messe in der Datenbank registriert, die bisher größte Anzahl seit Bestehen der ECF. Rund zwei Drittel davon sind internationale WissenschaftlerInnen mit einer anderen Staatsbürgerschaft, als der amerikanischen. Rund 3.000 BesucherInnen wurden tatsächlich auch am Messetag erwartet. Viele informierten sich am brainpower austria Messestand, darunter Candidates aus Indien, China, Irak, Libanon, Mexiko und vielen europäischen Ländern. Knapp ein Drittel der registrierten Candidates kommt von amerikanischen Ivy-League Universitäten bzw. Harvard, rund 15 % allein vom MIT. Viele haben einen ausgesprochen facettenreichen Background und sprechen mehrere Sprachen. Rund 20 % aller Candidates verfügen über Deutschkenntnisse.

   
 Auch 2010 war die Messe wieder sehr gut
 besucht
 Einige nutzten gleich vor Ort die brainpower
 austria Jobbörse

Österreich stellt für viele ein interessantes Zielland dar. Nach wie vor stehen Argumente wie die hohe Lebensqualität und persönliche Verbindungen ganz oben auf der Liste. Zudem war in so manchem Gespräch merkbar, dass auch österreichische Forschungseinrichtungen international ausstrahlen, wie z.B. der Vienna Biocluster oder das IST Austria.
  
Österreichische NachwuchsforscherInnen unterstützen
 
Im Rahmen der Messebeteiligung an der ECF 2010 fand Tags darauf ein anderes Event statt, in wesentlich kleinerem Rahmen und ausschließlich mit österreichischen Beteiligten: Das offizielle Kick-Off-Meeting für das ASciNA Mentoring Programm. brainpower austria unterstützte die Idee des Mentorings bereits in der Konzeptionsphase und sponsert nun drei so genannte „Long-Distance-Tandems“. Nach der offiziellen Bekanntgabe der gematchten Tandems beim Austrian Science Talk 2009 trafen nun erstmals alle Beteiligten persönlich zusammen. Der ganze Vormittag stand im Zeichen von gegenseitigem Kennenlernen, detaillierte Vorstellung der Programmspezifika und fruchtbarer Diskussion. Danach wurde der Seminarraum gegen ein Restaurant getauscht und das Meeting in gemütlicher Atmosphäre weiter geführt – ein Stück Österreichische Gemütlichkeit so zusagen.
 
Das Kick-Off-Meeting mit den österreichischen Tandems (Foto: Werner Olipitz)

Mit brainpower austria ans MIT
 
Auch wenn die Auswirkungen der schwierigen Wirtschaftssituation vielleicht in in der etwas geringeren Zahl an Ausstellern gegenüber dem Vorjahr spürbar war, scheint das Interesse der WissenschaftlerInnen an Europa und den Möglichkeiten in F&E ungebrochen. Die ECF ist eine einzigartige Möglichkeit sowohl für WissenschaftlerInnen als auch Unternehmen und Forschungseinrichtungen um miteinander in Kontakt zu treten. Wenn Sie an einem kommenden Messeauftritt interessiert sind - ob als Employer oder Candidate – melden Sie sich bereits jetzt beim brainpower austria-Team!

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