Mentoring als Instrument zur professionellen Karriereentwicklung hat speziell in der Wissensgesellschaft in den USA Tradition und findet sich immer öfter auch in Österreich. Der Verein
ASciNA (Austrian Scientists and Scholars in North Americaist ein großes, aktives Netzwerk an österreichischen AkademikerInnen in Nordamerika. Seit einiger Zeit arbeitet der Verein ASCINA an einem Mentoring Programm, dessen Ziel es ist österreichische AkademikerInnen bei ihrer Karriereplanung während ihres Aufenthaltes in Nordamerika zu unterstützen.
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Mehr Informationen zum ASciNA Mentoring, Anmeldung und Kontakt finden Sie auf der ASciNA-Website |
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brainpower austria unterstützte die Idee bereits in der Konzeptionsphase und sponsert drei so genannte „Long-Distance-Tandems“, die durch große geografische Distanzen voneinander getrennt sind. Insgesamt wurden aus allen Bewerbungen vier Tandems gematcht und beim Austrian Science Talk 2009 offiziell bekannt gegeben. Wir freuen uns, die drei Long-Distance-Tandems auf ihrem Weg ein Stück begleiten zu können und möchten Ihnen die Tandems kurz vorstellen:
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| Überblick über die gegraphische Verteilung der Tandems |
350 Kilometer: Boston University meets Mount Sinai School of Medicine

Als PhD-Studentin forscht Mentee Eva Fast an der Boston University, im Bereich der Zell- und Mikrobiologie. Sie hat seit 2007 ihren Lebensmittelpunkt in den USA. Mittels des Mentoring Programms erhofft sie sich vor allem Unterstützung für Ihre weitere berufliche Karriere.
Dabei wird Sie Michael Rendl, Assistant Professor an der Mount Sinai School of Medicine in New York gerne unterstützen. Michael Rendl forscht im Bereich der Stammzellenforschung und ist seit 2001 in den USA. Die beiden haben den geringsten Distanzunterschied der drei Tandems, aber immer noch eine Entfernung von 350 km zu überwinden.
1600 Kilometer: MIT meets Indiana University

Mentee Patrick Grosz ist PhD Student am MIT in Boston, Department of Linguistics and Philosophy, und lebt seit 2006 in den USA. Patrick Grosz erhofft sich durch das Mentoring Programm neue Kontakte und Inputs aus anderen wissenschaftlichen Fachbereichen, wie Computer- oder Neurowissenschaft. Für ihn konnte ein Mentor gewonnen werden, der sich eben mit diesen Fachbereichen beschäftigt
: Matthias Scheutz ist Associate Professor an der Indiana University, Department of Cognitive Science, Computer Science and Informatics, und lebt bereits seit 1996 in den USA. Er wird Patrick Grosz als Mentor zur Verfügung stehen. Dieses Tandem trennen rund 1.600 km voneinander.
1700 Kilometer: MIT meets Vanderbilt University

Um von etablierten ForscherInnen lernen zu können, wollte Sandra Morandell in das ASciNA Mentoring Programm aufgenommen werden. Als Post doc forscht sie am MIT in Boston am D.H. Koch Institute for Integrative Cancer Research und ist seit 2009 in den USA. Mit Christine Konradi, Professorin an der Vanderbilt University, Medical School, konnte eine österreichische Forscherin aus dem Bereich Neurowissenschaften und Molekularbiologie als Mentorin gewonnen werden. Christine Konradi lebt bereits seit 1989 in den USA. Die Entfernung zwischen dieser Mentorin und ihrem Mentee liegt bei rund 1.700 Kilometer.