Uhren als Wertanlage – investieren in Luxusuhren

Weltweit werden mit Luxusuhren Milliardenbeträge umgesetzt. Und zwar jedes Jahr. Vielen Käufern schwebt dabei eine Rendite im Sinn. Die Uhr soll als Wertanlage angeschafft werden. Das Bewusstsein für hochwertige Uhren hat sich in den letzten Jahren intensiviert, was dazu führte, dass ein Wertzuwachs für exklusive und limitierte Zeitmesser erkennbar ist. Eine Uhr als Wertanlage kann sich somit lohnen. Dabei ist es jedoch nicht immer leicht, das Produkt mit dem größten Wertsteigerungspotenzial ausfindig zu machen. Dafür braucht es fundiertes Fachwissen.

luxusuhren

Auktionen sind die Anlaufstelle für begehrte Uhren-Modelle

Die Experten sind auf diesem Gebiet unterschiedlicher Meinung. Die ultimative „Zauberformel“ gibt es nicht. Wer herausfinden möchte, welche Uhr den finanziellen Erfolg mit sich bringt, findet sich am besten auf den zahlreichen Auktionen ein, wo alte Vintage-Modelle versteigert werden. Eine Garantie für die gewinnbringende Wertanlage gibt es jedoch nicht. Alte Vintage-Uhren waren zum Zeitpunkt ihrer Herstellung meist nur einem kleinen Personenkreis zugänglich und weitaus weniger bekannt. Dies hatte den einfachen Hintergrund, dass ihr Vertrieb damals noch nicht in die weite Welt hinausging.

Ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche Wertanlage

Die meisten der heute heiß begehrten Luxusuhren waren zu ihrer Zeit kaum populär. Das beste Beispiel dafür, ist sicherlich die Edelstahlausführung der Daytona aus dem Hause Rolex. In den 70er Jahren lag ihr Wert bei 625 EUR. Inzwischen ist das Schmuckstück auf einen Wert von 25.000 EUR. Eine Investition, die sich definitiv gelohnt hat.

Auch Breitling ist eine Marke, die bei Sammlern immer noch sehr begehrt ist.
Viele der alten Breitling Sport-Uhren erzielen in Auktionen Höchstpreise, besonders sehr gut erhaltene Stücke aus den 1950er Jahren, wie etwa die legendäre Navitimer, die 1952 auf den Markt kam.

Handwerkskunst, am besten limitiert

Zu den begehrten Sammelobjekten gehören historische Uhren aus den sechziger und siebziger Jahren, welche in Schweizer Uhrenmanufakturen hergestellt wurden. Diese Uhren versprechen ihren Besitzern eine höhere Wertsteigerung und eignen sich hervorragend als Wertanlage. Einige Experten sind der Meinung, dass Uhren aus eher kleinen Manufakturen eine höhere Rendite einbringen. Der Grund: Diese wurden nur in geringen Stückzahlen hergestellt und unterliegen damit einer strengen Limitation, was für einen möglichen Wertanstieg sorgt. Das der Wert einer Uhr als Wertanlage steigt, ist sicher. Allerdings braucht es seine Zeit. Die Uhr als Wertanlage eignet sich damit nur für langfristig denkende Anleger.

Diese Kriterien sollten Sie beachten

Manufaktur

Von großem Interesse ist die Marke. Wenn Sie eine Uhr als Wertanlage ins Auge fassen, stellen die Reputation und die Exklusivität des Herstellers ein wichtiges Kriterium dar. Einige Experten sind sich sicher: Schweizer Uhren besitzen mehr Prestige, als es bei Zeitmessern aus Deutschland der Fall ist. Investitionsgewinne werden von Herstellern mit großer Expertise garantiert. Die Langfristigkeit in Bezug auf diese Kapitalanlage, ist besonders entscheidend.

Limitierung & Auflage

Grundsätzlich gilt natürlich: Je größer die Nachfrage und je geringer die Auflage, umso geeigneter ist das Uhrenmodell als Investment. Ein ausschlaggebender Faktor definiert sich über Limitierungen. Diese haben eine explizite Stückzahlbegrenzung, womit sich die Exklusivität als Wertanlage deutlich unterstreichen lässt. Außerdem gestalten sich limitierte Auflagen in der Regel als aufwendiger und komplizierter. Sie sind häufig mit weiteren Details und Attributen versehen, welche sich ebenfalls wertsteigernd auswirken.

Das Uhrwerk

Ein wichtiger Indikator für die Wertsteigerung ist das Uhrwerk. Hier gibt es nur ein einziges Merkmal zu beachten: je hochwertiger, desto besser. Die Machart des Werkes und hochwertige Materialien, erweisen sich als vorteilhaft. Feine Manufaktur-Kaliber gelten als besonders hochwertig, insbesondere wenn sie es selbst zur Bekanntheit gebracht haben. Dabei handelt es sich in der Regel um rein mechanische Uhren.

Besondere Features

Auch spezielle Mechanismen und Komplikationen sind von Bedeutung. Die Wertigkeit der Uhr als Wertanlage wird unter anderem durch Funktionen wie eine Mondphasenanzeige oder einen ewigen Kalender unterstrichen. Ein weiterer Vorteil erweist sich, wenn der Zeitmesser über Handwerkskunst verfügt. Das gilt auch für:

  • Emaille-Arbeiten
  • Gravuren
  • eingearbeitete Dekorationen

Gebrauchsspuren

Ausschlaggebend für den Wiederverkaufswert: Der Zustand des Zeitmessers. Das Spektrum ist jedoch weit gestreut, weshalb Sie die Uhr von einem Experten beurteilen lassen sollten. Als Laie fehlt die Expertise, um eine gut erhaltene Uhr deklarieren zu können. Zudem bietet es sich an, wenn Sie das wertvolle Schmuckstück ab und zu aus dem Tresor nehmen und es einer Kontrolle unterziehen lassen.

Hinweis: Lassen Sie diese Kontrolle nur von zertifizierten Vertragswerkstätten oder im Idealfall vom Händler selbst durchführen!

Papiere

Eine Uhr als Kapitalanlage funktioniert nur, wenn auch die dazugehörigen Papiere vollständig sind. Das gilt für:

  • Originalbox
  • Herstellerzertifikat
  • Zubehör
  • Garantie-Erklärung

Sollte etwas fehlen, können bis zu 50 Prozent Wertverfall die Folge sein. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie die Uhr nicht von einem sogenannten Graumarkt-Händler beziehen, da dieser kein offizieller Partner ist.